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Donnerstag, 11. Juni 2020, 12:18

Wasserstoff als Gasförmiger oder flüssiger Energieträger ?

Zitat

Zukunftstechnik oder Rohrkrepierer? ...So will sich Deutschland ins Wasserstoff-Zeitalter katapultieren
Neun Milliarden Euro Fördergeld sollen den Wasserstoff zu einer klimafreundlichen Säule der Energieversorgung machen. Was man über das Projekt wissen muss.

Es wird schwieriger für die deutsche Energiewende. Bei einem Ökostromanteil von mittlerweile mehr als 50 Prozent stößt der Ausbau der erneuerbaren Energien allmählich an seine Grenzen.

Das liegt vor allem daran, dass der Platz für neue Windräder und Stromleitungen knapp wird, denn immer mehr Bürgerinitiativen klagen gegen deren Aufstellung. Außerdem lassen sich manche Bereiche wie die Industrie oder der Schwerlastverkehr nicht vollständig elektrifizieren.

Sie werden auch nach 2050 auf gasförmige oder flüssige Energieträger auf der Basis von Wasserstoff angewiesen bleiben.
Deshalb hat die Bundesregierung am Mittwoch mit mehr als einem halben Jahr Verspätung ihre nationale Wasserstoffstrategie beschlossen – und schlägt damit eine neues Zukunftskapitel auf.

Wofür wird Wasserstoff benötigt ?

Wasserstoff ist ein Multitalent, das sich beinahe in allen Bereichen verwenden lässt. Vorrangig soll er dazu verwendet werden, Kohle und Gas in der Stahlindustrie zu ersetzen, beispielsweise bei der Direktreduktion von Eisenerz zu Eisen.

Wasserstoff ist aber auch die Basis für chemische Grundstoffe wie Ammoniak. In Brennstoffzellen eingesetzt könnte er Züge oder auch Autos antreiben oder in Einfamilienhäusern Strom und Wärme liefern.
Allerdings sind Elektroautos mit Batterien effizienter und kostengünstiger, weil sie den Strom direkt verwenden – dafür haben sie aber eine geringere Reichweite als Autos mit Brennstoffzelle. Die Verbrennung in Gaskraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung ist nur eine letzte, weil unwirtschaftlichste Option.

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Wie wird der Wasserstoff produziert?
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Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Donnerstag, 11. Juni 2020, 19:44

Also ich tippe da eher auf den Erfolg dieser Zukunftstechnik !
Natürlich ist es erst mal gut, dass diese vielversprechende offensichtlich zukunftsfähige Technologie von der Regierung positioniert wird und es nicht nur in den Medien, sondern auch auch in der deutschen Wirtschaftspolitik, sowie in vielen großen Zeitungen bis auf die Seite Eins geschafft hat.
Durch die Batterie-Technelogie die von den Grünen favorisiert wird, wurde das thema Wasserstoff viel zu weit in den Hintergrund gerückt, und ist dann lange Zeit fast sträflich vernachlässigt worden.

Fakt ist, Wirtschaftliche und vernünftige Klimapolitik zeichnet sich ab, indem diese Technologie offen und damit vielseitiger angegangen wird.
Elon Musk, müssten spätestens jetzt nachdenklich werden, auch wenn der Ort Grünheide heißt, wo Musk seine E-Autos bauen will.
Ich kann mir schon jetzt gut vorstellen, dass nach derzeitiger Sachlage und geplanten Umsatz das ganze Autoglück im Standbyemodus der Steckdose hängt, und darauf wartet das die Batterie endlich wieder einsatzbereit wird. Schon jetzt zeichnet sich ab, das die geplanten Speicherkapazitäten der E-Batterien werden sich kaum über Carports und Hausstromanlagen erzielen lassen! Da könnte es bald sehr ruhig werden in Grünheide. Eine Wasserstoffabrik wäre dort vielleicht verträglicher, als der Traum vom E.Mobil in Mengen, ohne Käufer in Mengen!

Auch wäre zu bedenken, nur mit der Wasserstofftechnologie und weiteren Ausbau lassen sich auf Dauer Millionen Arbeitsplätze in den betroffenen Bereichen erhalten, oder sogar noch ausbauen.
Der reine E-Weg führt letzendlich zum Gesamtkollaps der Wirtschaft hier, da letzendlich millionen Arbeitsplätze ins Ausland verlagert oder ganz wegfallen werden.
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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