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Montag, 6. April 2020, 12:11

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Besuch an der Tesla-Baustelle... Fans dokumentieren die Entstehung der Gigafactory in Grünheide
Die Technoparty zur Grundsteinlegung für die Fabrik in Grünheide fällt flach. Trotzdem geht es voran auf der Baustelle des Autobauers.

Die Grundsteinlegung war für „rund um Ostern“ angekündigt. Und wer dieser Tage auf dem östlichen Berliner Ring, der Autobahn A10, in Höhe der Anschlussstelle Freienbrink den Fuß vom Gas nimmt, kann schon ein paar flüchtige Blicke auf die planierte Sandfläche erhaschen – und sich gut vorstellen, dass hier in ein paar Tagen oder Wochen Beton gegossen wird für das Fundament der ersten Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla in Europa.

Eine Technoparty aber, wie Gründer Elon Musk per Twitter in Aussicht gestellt hatte, wird es nicht geben. Alle Feiern sind abgesagt, wegen der Coronavirus-Pandemie.

Gearbeitet wird trotzdem. Und es gibt fast täglich Fortschritte zu beobachten, wie die treusten Fans von Musk und Tesla bestätigen. Öfter steht mal einer von ihnen am Bauzaun oder etwas erhöht auf einer der beiden Brücken.

Von hier hat man einen Überblick über große Teile der Baustelle. Sogar einen besseren als die meisten der geschätzt 100 bis 150 Arbeiter und Projektverantwortlichen, die sich hier durch den märkischen Sand wühlen, wo Anfang des Jahres noch Kiefern dicht an dicht standen.

Der Antrag für das Gießen des Fundaments ist gestellt. Der dürfte durchgehen, wenn Tesla das Risiko trägt. Denn noch gibt es wegen des Coronavirus nicht mal einen Nachholtermin für die Anhörung, auf der die 360 eingereichten Bürgereinwände gegen das Projekt verhandelt werden sollen. Würden sie sich durchsetzen, müsste Tesla alles wieder zurückbauen. Und Kiefern pflanzen.

Ab Juli 2021 sollen in Grünheide Fahrzeuge produziert werden
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Dienstag, 7. April 2020, 17:08

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Naturschützer siedeln Ameisen auf Tesla-Fabrikgelände um

Die Rodungsarbeiten für die neue Tesla-Fabrik sind in vollem Gange - nun musste noch ein Ameisenhügel umziehen. Auch Zauneidechsen haben Naturschützer auf dem Gelände entdeckt.

Auf dem Gelände der künftigen Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Brandenburg leben einige Tiere, die nun ein neues Zuhause finden sollen. Dazu zählt ein Ameisenhügel, der nun umgesiedelt wurde. Das teilte das Unternehmen Natur und Text in Grünheide mit. Zahlreiche Waldameisen wurden demnach mit Erde in Tonnen verstaut und in einem benachbarten Wald wieder ausgesetzt. Weitere solcher Umsiedlungen sind geplant.

So werden auch Zauneidechsen auf dem Gelände vermutet, außerdem gab es bis vor Kurzem Fledermäuse: Drei der Flugtiere lebten in einer Höhle einer Kiefer. Das führte dazu, dass der Baum zunächst als einziger in dem eigentlich gerodeten Bereich stehen gelassen wurde. Inzwischen haben die Fledermäuse ihr Quartier jedoch verlassen, die Kiefer soll in den kommenden Tagen gefällt werden.

Protest von Umweltschützern
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Dienstag, 7. April 2020, 17:09

So kann man auch Bauvorhaben in Deutschland ganz leicht verhindern, notfalls spricht das Verwaltungsgericht Recht.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Juchtenkäfer, mit dem hatte man ja schon in Stuttgart erfolg.
Den braucht man ja dort jetzt nicht mehr, könnte da nicht ein Stuttgarter Naturschützer ein paar davon im Kofferraum seines Diesel nach Berlin bringen ?
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Montag, 11. Mai 2020, 19:31

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Fabrikbau in Brandenburg...Tesla stellt dritten Bauantrag für Grünheide
Während viele traditionelle Autobauer noch ihre Wunden lecken, treibt Tesla den Bau seiner Fabrik in Grünheide voran. Einige Einwände der Kritiker will das Unternehmen nach eigenen Angaben berücksichtigen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet wegen der Coronakrise nicht mit größeren Problemen bei der geplanten Ansiedlung von Tesla in Brandenburg. "Ich gehe nicht davon aus, dass es zu nennenswerten Verzögerungen kommen wird", sagte der CDU-Politiker. Sein Ministerium sei in Kontakt mit dem US-Elektroautokonzern. Es habe sich nichts an der Entschlossenheit von Tesla geändert, die Pläne für das Werk in Grünheide bei Berlin würden weiterverfolgt. Perspektivisch gehe es um mehrere Tausend neue Arbeitsplätze.

Tesla hat unterdessen nach Angaben der Brandenburger Landesregierung einen dritten Antrag auf vorzeitige Zulassung von Maßnahmen zur Vorbereitung des Baus am geplanten Standort gestellt. "Dabei wird es sich im Wesentlichen um Flachgründungen bestimmter Gebäude handeln und der Verlegung von Versorgungsleitungen oberhalb des Grundwasserspiegels", sagte der Abteilungsleiter für Umwelt im Umweltministerium, Axel Steffen.
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Dienstag, 12. Mai 2020, 00:07

Gegen einen Bauantrag in Deutschland fühlt sich eine Expedition zum Mars doch schon an wie Kindergeburtstag.
Aber bei aller berechtigten Freude über diese wegweisende Neuansiedlung, aber so ganz unproblematisch wird der Umgang mit dem eigensinnigen Unternehmer Elon Musk wohl nicht werden.
Allerdings bin ich froh wenn Musk die Anlage endlich in Betrieb nimmt.
Hoffentlich zeigt Tesla den deutschen Automobilherstellern das sie ihre Betrügereien dem Kunden gegenüber, die Arroganz und dem rumgeheule nach Staatshilfen jetzt rächt und die Firma in Grünheide richtig gut läuft. Das werden dann selbst die größten Nörgler zähneknirschend hinnehmen müssen,
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Donnerstag, 2. Juli 2020, 11:48

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Tesla streicht Batterieproduktion in Grünheide
Unterlagen für die in Brandenburg geplante Großfabrik zeigen: Das Projekt wird an mehreren Stellen kleiner als bisher bekannt. Zusätzlich entsteht eine Werksfeuerwehr.

Die Pläne des US-Autoherstellers Tesla für die in Grünheide geplante Fabrik sind noch einmal grundlegend überarbeitet worden.
Wie aus dem Antrag für die Umweltverträglichkeitsprüfung des zuständigen Landesamts in Brandenburg hervorgeht, soll es in der geplanten sogenannten Gigafactory keine Kunststofffertigung und keine Batteriezellenproduktion geben.

Laut der Unterlagen will Tesla diverse Bereiche umplanen, darunter die Gießerei, das Produktionsgebäude oder die Ver- und Entsorgungsanlagen. So wird das Produktionsgebäude nur 15 statt 24 Meter hoch. Der geplante Wasserbedarf und der Abwasseranfall wurden reduziert, ein Umspannwerk ergänzt, weiterhin ein Feuerwehrgebäude sowie ein Tank- und ein Gefahrstofflager.

Der Konzern will auch eine Teststrecke bauen.
weiterlesen QuelleZeit-Online
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eumel« (2. Juli 2020, 11:55)


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Donnerstag, 2. Juli 2020, 12:07

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„ Die Pläne des US-Autoherstellers Tesla für die in Grünheide geplante Fabrik sind noch einmal grundlegend überarbeitet worden.“

Wie sieht es denn dann mit der Anzahl der potentiellen neuen Arbeitsplätzen aus ?
Neben dem erhofften Prestige eine Firma wie Tesla für den Neubau eines Werkes zu gewinnen, sollte ja auch was zählbares für die Region und die Menschen rausspringen.
Hier wäre natürlich interessant zu erfahren, wie viele Hartzer da protestieren, dass jemand Arbeitsplätze schafft.
oder sind es nur die, die sich bereits in Vollbeschäftigung in anderen industriellen Bereichen befinden ?
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Donnerstag, 2. Juli 2020, 20:58

"Tesla streicht Batterieproduktion in Grünheide"...[
Wenn das so weiter geht wird es wohl noch so kommen, dass das Tesla-Projekt scheibchenweise aufgegeben wird so wie es sich die wackeren Brandenburger so sehnlich gewünscht haben.

Aber warum jetzt nicht mehr in dieser Fabrik, wenn es doch anfangs geplant war ?
Die meisten Änderungen sind sicherlich den Auflagen, der detaillierter Vorbereitung und den Verhandlungen mit den Behörden geschuldet
(keine Kunststofffertigung, geringerer Wasserverbrauch, Umspannwerk, Feuerwehrgebäude, Tank- und ein Gefahrstofflager)

So langsam nährt sich bei mir der Glaube, dass in Grünheide am Ende noch irgendeine kleine Montagebude steht, aber keine Batterieproduktion, die ja preislich ein relevantes Kriterium für die Autos sind.
Ach ja, dass Argument mit dem Wald halte ich übrigens auch für einen Witz, dieser war vorher auch nur noch eine Plantage mit geringem Naturwert, oder haben da Lobby- bzw. politische Gründe gezogen ?
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Mittwoch, 15. Juli 2020, 12:14

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Tesla geht ins Risiko – Brandenburg gibt grünes Licht für Rohbau
Das Umweltamt erlaubt dem US-Autobauer, Hallen noch vor der Hauptgenehmigung zu errichten. Ein Video zeigt: Alles ist bereit. Elon Musk kennt schon das Ergebnis.


Der US-Konzern Tesla darf bei der in Grünheide geplanten Europa-Gigafabrik (GF4) für Elektroautos weiter Gas geben. Brandenburgs Landesumweltamt hat Tesla jetzt die Erlaubnis erteilt, noch vor Abschluss des Hauptgenehmigungsverfahrens für die Fabrik nun auch bereits mit den meisten Rohbauarbeiten zu beginnen. Und zwar auf eigenes Risiko. Sollte die GF4 nicht genehmigt werden, müsste Tesla den Ursprungszustand wiederherstellen.

Es ist inzwischen bereits die vierte Zulassung eines vorzeitigen Baubeginns, der nach Paragraf 8a des Bundesimmissionsschutzgesetzes möglich und zulässig ist, wenn nichts grundsätzlich gegen die Genehmigungsfähigkeit spricht und der Investor das Risiko übernimmt.

Auf diesem Weg hatte Tesla bereits 92 Hektar Kiefernwald roden, das Baufeld freimachen und erste Fundamentarbeiten vornehmen dürfen. Zugelassen wurden diesmal, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte, „unter anderem Gründungs- und Fundamentarbeiten oberhalb des Grundwasserleiters, Erdarbeiten, Rohbaumaßnahmen und die Errichtung der privaten Verkehrsflächen auf dem Gelände.“

Parallel läuft weiter das eigentliche Genehmigungsverfahren für die Fabrik, in der Tesla nach wie vor ab Juli 2021 die ersten Fahrzeuge der Reihe Y vom Band rollen lassen will. In der weltweit vierten Tesla-Gigafactory von Tesla sollen jährlich 500.000 Autos für den europäischen Markt produziert werden.

Das Umweltministerium betont, dass alle am Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden der Zulassung für den vorzeitigen Start des Rohbaus zugestimmt hätten.

Auf der Tesla-Baustelle ist alles vorbereitet

Mit dem grünen Licht aus Potsdam können auf der Großbaustelle am östlichen Berliner Ring nahe der Autobahnabfahrt Freienbrink die Arbeiten im bisherigen Rekordtempo weitergehen. Tesla-Chef Elon Musk feierte die Freigabe auf seine Weise: In der Nacht zu Donnerstag twitterte er eine Simulation der fertigen Fabrik.
weiterlesen QuelleTagesspiegel
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