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Samstag, 3. Oktober 2020, 14:16

Zitat

Corona-Infektion: Experten kritisieren Trump-Behandlung mit nicht zugelassenem Mittel
Der US-Präsident wird mit Remdesivir behandelt – und einem "experimentellen Antikörpercocktail". Das Mittel der Pharmafirma Regeneron ist noch gar nicht zugelassen.

Jetzt besser doch mit einem Mundnasenschutz: US-Präsident Donald Trump bei seiner Ankunft im Walter-Reed-Militärkrankenhaus

US-Präsident Donald Trump wird während seines Aufenthalts im Walter-Reed-Militärkrankenhaus wegen seiner Infektion mit dem Coronavirus mit dem Medikament Remdesivir* behandelt – sowie mit einem "experimentellen Antikörpercocktail". Dies teilte sein Arzt Sean Conley mit, wenige Stunden nachdem Trump in die Klinik in Bethesda nördlich von Washington gebracht worden war. Demnach habe Trump eine Dosis synthetischer Antikörper des US-Pharmakonzerns Regeneron erhalten.

Trump gehe es "sehr gut", er benötige keine Sauerstoffzufuhr, schrieb der Mediziner weiter. Der Präsident nehme auch Zink, Vitamin D, das Magenmittel Famotidin, das Schlafhormon Melatonin und Aspirin ein. Er weise Ermüdungserscheinungen auf, weitere Details zu seinen Symptomen gab es nicht. Zu First Lady Melania dagegen hieß es, ihr gehe es weiterhin gut und sie habe lediglich einen leichten Husten und Kopfschmerzen.

US-Medien berichteten hingegen, Trump habe Fieber gehabt. "Das ist ernst", sagte ein namentlich nicht genannter Präsidenten-Berater dem Sender CNN. Der Präsident hat demnach auch Schwierigkeiten beim Atmen. Der Sender zitierte darüber hinaus einen hochrangigen Regierungsbeamten, wonach Trumps Zustand im Augenblick in Ordnung sei. Es gebe aber Sorge im Weißen Haus, dass sich die Situation rasch ändern könne. Mit seinen 74 Jahren und seinem Übergewicht zählt er zur Risikogruppe.

Wie lange Trump im Krankenhaus bleiben muss, ist unklar. Das Weiße Haus sprach von ein paar Tagen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) wird Remdesivir gemäß Zulassung in der EU über insgesamt fünf bis maximal zehn Tage verabreicht. Eine engmaschige Überwachung ist demnach notwendig. Mediziner sehen Remdesivir, das ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt wurde, nicht als Allheilmittel bei einer Covid-19-Erkrankung, oft aber als hilfreich. Nach Angaben des Herstellers kann es das Sterberisiko bei einem schweren Verlauf der Corona-Krankheit Covid-19 deutlich vermindern.
weiterlesen QuelleZeit-Online
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Samstag, 3. Oktober 2020, 14:40

Wie wäre es, wenn er sich wie von ihm empfohlen, zur Behandlung Desinfektionsmittel in die Venen spritzt, das hilft garantiert bis zum Ende seines Lebens.


Trump räumt auf: eine Reihe von Mitarbeitern und republikanischen Politikern sind infiziert:

"Heute früh wurde bekannt, dass sich auch der Wahlkampfchef des Präsidenten, Stepien, angesteckt hat. Er leite die Kampagne nun erst einmal aus dem Home-Office, hieß es in Washington. Zuvor waren Infektionen bei Trumps Ex-Beraterin Conway, den republikanischen Senatoren Lee und Tillis sowie der Parteivorsitzenden McDaniel mitgeteilt worden. Sie hatten am vergangenen Samstag an einer Veranstaltung im Garten des Weißen Hauses teilgenommen. Die meisten Gäste trugen dabei keine Masken."
QuelleDeutschl.-Funk-
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Samstag, 3. Oktober 2020, 14:55

Zitat

Supreme Court: Neubesetzung des obersten US-Gerichts soll planmäßig laufen
Zwei US-Senatoren haben sich mit Corona infiziert. Sie sind wichtig für die Neubesetzung eines freien Postens am obersten US-Gericht. Die soll trotzdem bald beginnen.

Der freie Posten am obersten Gericht der USA soll trotz der Corona-Infektion zweier Senatoren noch vor der US-Wahl im November neu besetzt werden. Die Kandidatin Amy Coney Barrett solle wie angekündigt vom 12. Oktober an im Senat angehört werden, kündigte der Vorsitzende des Justizausschusses Lindsey Graham an. Die Senatoren könnten daran nach Wunsch auch per Video teilnehmen. Am Freitag teilten zwei Ausschussmitglieder – die Republikaner Mike Lee und Thom Tillis – mit, dass sie positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet wurden.

Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, verlangte, das Verfahren zur Ernennung Barretts auszusetzen, bis das Ausmaß der Corona-Ausbreitung unter den Senatorinnen und Senatoren klar werde. Graham schrieb via Twitter, dass Lee davon ausgehe, zum 12. Oktober wieder an den Beratungen des Ausschusses teilnehmen zu können. Präsident Donald Trump und die republikanische Mehrheit im Senat wollen Barrett noch vor der Präsidentenwahl am 3. November ins Amt bringen.
weiterlesen QuelleZeit-Online
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Samstag, 3. Oktober 2020, 17:02

Die Republikaner nutzen also ihre Chance.
Daran ist ja erstmal nichts auszusetzen - auch wenn man mit der Erzkatholikin in vielen Punkten sicherlich nicht einer Meinung sein muss.
So wie es aussieht wird Trump nicht wiedergewählt. Aber auch in nur 4 Jahren hätte er dann mit der Ernennung von drei Supreme Court Richter tatsächlich mehr neue Richter/innen ernannt als seine Vorgänger in 8 Jahren.

Scheinbar sind zur Zeit mehr deutsche Korrespondenten in den USA als in Deutschland unterwegs, wie sonst ist es zu erklären das täglich ein paar Artikel über Trump und irgendwelche US Richter in der deutschen Medienlandschaft neue Schlagzeilen machen. Die meisten Menschen bei uns dürften inzwischen über den US Supreme Court besser informiert sein als über das deutsche Bundesverfassungsgericht.

Wenn man hierzulande über den neuen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts und dessen politische und berufliche Vergangenheit mit ähnlich viel Aufmerksamkeit berichtet hätte, dann wäre das für deutsche Medien normal gewesen. Aber manchmal komme ich mir vor als wäre Deutschland den USA beigetreten, jede Kleinigkeit im US-Politikalltag wird mit einem Artikel beglückt.

Ich würde mir wünschen das eine solche mediale Aufmerksamkeit auch unseren EU Partnerländer oder Deutschland selber geschenkt würde, aber leider wird das was für interessierte EU-Beobachter wichtig sein könnte wenn überhaupt, dann nur mal so am Rande in unseren Medien erwähnt.
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45

Sonntag, 8. November 2020, 12:32

Das Pokern um die US Präsidentschaftswahl hat endlich sein vorläufiges Ende gefunden.
Die Demokraten ziehen zurück ins Weiße Haus: Das Team aus Joe Biden und Kamala Harris lösen Donald Trump und Mike Pence
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Bewegende Reden von Biden und Harris..."Ein neuer Tag für Amerika"

Zitat

Erster Auftritt der Wahlsieger: Joe Biden und Kamala Harris waren in ihren Reden um Versöhnung bemüht. Die Feindseligkeit müsse enden, sagte Biden und skizzierte seine wichtigsten Aufgaben als zukünftiger US-Präsident.

QuelleSpiegel-Online
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Sonntag, 8. November 2020, 13:14

Endlich eine Frau, so dachten viele Bürger hier bei uns vor 16 Jahren auch. Und jetzt müssen wir MERKEL nach wie vor ertragen.

Die Amerikaner fackeln nicht lange und tauschen wenigstens schnell einen Versager aus während wir deutschen mit unserer „weiter so“ Mentalität und Kanzlerin blos nichts verändern wollen! Daher ist es sicherlich auch gut, "dass die Demokraten so lange nach Wahlzetteln gesucht und immer wieder neue gefunden haben". Sonst gäbe es diese erlösende Nachricht wohl kaum.
"Mit Kamala Harris haben die USA zum ersten Mal eine Frau zur Vizepräsidentin gewählt. Das ist sicherlich eine wichtige Nachricht für die Welt, gerade in diesen Tagen. Ich sehe Kamala Harris allerdings eher als Ersatz, falls Joe Biden früh sterben sollte.
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47

Sonntag, 8. November 2020, 20:33

Es ist noch nicht zu Ende - Die Wahrheit wird siegen...!

 


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Sonntag, 22. November 2020, 12:58

Zitat

Neue juristische Niederlage für Trump

Der abgewählte Präsident erfährt in wichtigen Bundesstaaten Rückschläge im Kampf gegen das Wahlergebnis. Teils lassen ihn auch Republikaner im Stich.


Ein Bundesgericht im US-Staat Pennsylvania hat dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump in seinem Kampf gegen die Wahlergebnisse eine weitere Niederlage beschert. Trumps Anwälte hätten nur "bemühte rechtliche Argumente ohne Wert und spekulative Behauptungen" ohne Beweise vorgelegt, schrieb Richter Matthew Brann in einer am Samstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Begründung seiner Entscheidung. Trump und seine republikanischen Verbündeten waren zuvor auch mit anderen Klagen in Michigan, Georgia, Nevada und in Pennsylvania gescheitert.

Die von Trump gewünschte einstweilige Verfügung, um Pennsylvania von der Beglaubigung der Wahlergebnisse abzuhalten, wurde damit abgelehnt. Trumps Klage zielte auch darauf ab, Millionen Briefwahlstimmen möglicherweise für ungültig zu erklären. Die vorgelegten Argumente und Beweise hätten aber nicht mal dafür gereicht, die Stimme "eines einzigen Wählers" für ungültig zu erklären, schrieb der Richter. "Unser Volk, unsere Gesetze und Institutionen verlangen mehr", schrieb er.
Vorwürfe ohne Beweise
In dem wichtigen Bundesstaat, der 20 Wahlleute zu vergeben hat, setzte sich der Demokrat Joe Biden durch. Biden kommt nach Prognosen der US-Medien inzwischen auf 306 Wahlleute, deutlich mehr als die zum Sieg nötige Mehrheit von 270 Stimmen. Trump weigert sich jedoch, seine Niederlage einzuräumen und behauptet, es habe bei der Wahl vom 3. November massiven Wahlbetrug gegeben. Er hat dafür jedoch keine stichhaltigen Beweise vorgelegt. Aus diesem Grund haben Richter bereits mehrere seiner Klagen abgewiesen.
weiterlesen QuelleZeit-Onlinel
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49

Sonntag, 22. November 2020, 13:04

Hier gilt es einen besonders lesesnswerten Leserkommentar hervorzuheben !


Zitat

So drastisch dilettantisch und verzweifelt verlogen das Vorgehen von Giuliani und der angeheuerten Freibeuter-Anwaltsmannschaft ist, so schädlich ist es für die Demokratie - und so surreal erscheint es.

Giuliani, eine Mischung aus abgebrannter Wunderkerze und Wiedergeburt des Pinguins aus der Batman-Saga, hinterlässt auf seinen Pressekonferenzen eine Wirkung, die sich am ehesten mit der eines gedopten geifernden Hobbits vergleichen lässt, der auf der Palme einer Südseeinsel den beschönigten Wetterbericht für Nord-Grönland in Kisuaheli mit oberbayrischem Akzent vorträgt.
Nicht besser seine bigotten Begleittrupps, die zusammengepfercht und aufgereiht wie vergessene Konfirmanden darauf warten, einstudiertes banales Belastungswortwerk mit religiösem Eifer nachzuplappern.

Ein auf die oberste Kirchturmspitze getriebenes absurdes Juristen-Theater für die unterste Schublade des demokratischen Mobiliars dieses Landes.
Zeugen, die niemanden etwas ans Zeug flicken können, geschwärzte Beweise, Vorwürfe, die nicht nachhaltig sind, zweifelhafte Einsprüche, Klagen zum Jammern schlecht.

Trotzdem: Die verbohrte Verbissenheit, mit der das Recht gebeugt werden soll, entfaltet eine verhängnisvolle Wucht, sie schafft fanatische Überzeugung ohne Fakten. Und so breitet sich eine zweite Seuche aus, eine Seuche, die die USA in den politischen Abgrund zu reißen droht. Und wie auch der anderen Seuche, wird ihr viel zu wenig entgegengesetzt. Höchste Zeit, das Bat-Signal einzuschalten.
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Sonntag, 22. November 2020, 13:08

Trump ist jemand, der noch nie verlieren konnte.
Er würde beim Mensch ärgere dich bei einer Niederlage einfach das Spielbetrieb drehen und behaupten, er habe schon immer die Siegerfarbe gehabt und gewonnen.
Der Mann versucht genau das jetzt mit seinen Anwälten bei der Wahl und scheitert glücklicherweise an den Gerichten, die den Staat schützen.
Leider kann ihn aber fast keiner daran hindern, bis Januar noch so viel verbrannte Erde zu erzeugen, wie möglich. Dazu müssten sich die Republikaner von ihm kollektiv abwenden. Aber anscheinend sind diese genauso verbohrt wie ihr Anführer.
Also kann man nur warten, bis sich das Thema im Januar erledigt und sich dann die Staatsanwaltschaft mit Trump beschäftigen wird.
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