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Samstag, 29. Februar 2020, 19:06

Trump...In Kürze beginnt der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan

Zitat

Abzug der US-Truppen aus Afghanistan... USA und Taliban unterzeichnen Abkommen in Doha

Ein erster Schritt in Richtung Frieden in Afghanistan ist getan.
Die USA und die militant-islamistischen Taliban unterzeichnen ein Abkommen. Aber die harten Verhandlungen für einen innerafghanischen Friedensschluss steht erst noch bevor.

Mehr als 18 Jahre nach dem US-Einmarsch in Afghanistan haben die USA und die militant-islamistischen Taliban ein Abkommen über Wege zu einem Frieden geschlossen. In Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, unterzeichneten der US-Sondergesandte für Aussöhnung in Afghanistan, Zalmay Khalilzad, und der Leiter des politischen Büros der Taliban in Doha, Mullah Abdul Ghani Baradar, vor rund 300 geladenen Gästen das Abkommen. Auch US-Außenminister Mike Pompeo war bei der Zeremonie anwesend.

Die mehr als eineinhalb Jahre lang verhandelte Einigung soll einen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan einleiten. Im Gegenzug sollen die Taliban Garantien geben, dass das Land kein sicherer Hafen für Terroristen wird und sie Friedensgespräche mit der Regierung in Kabul aufnehmen.

Im ersten Schritt werden US-Truppen um ein Drittel reduziert

In einem ersten Schritt soll die Zahl der US-Truppen um rund ein Drittel reduziert werden. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung der afghanischen und US-amerikanischen Regierungen hervor, die kurz vor der Unterzeichnung in Doha in der afghanischen Hauptstadt Kabul veröffentlicht wurde. Demnach soll die Zahl der US-Streitkräfte von aktuell zwischen 12.000 und 1300 binnen 135 Tagen auf 8600 reduziert werden.

Gleichzeitig arbeiteten die USA mit der Nato und anderen Verbündeten daran, die Zahl der Nato-Truppen proportional dazu zu verringern, heißt es in der Erklärung weiter. Die USA und ihre Verbündeten würden alle ihre verbleibenden Streitkräfte innerhalb von 14 Monaten abziehen.

Taliban bestanden "Testwoche"
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QuelleFocus
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Samstag, 29. Februar 2020, 19:53

Nach fast 19 Jahren Krieg, Tausenden an Toten muss die US Army sich den Barfusssoldaten der Taliban geschlagen geben...
Die Amerikaner wollen sich nun aus Afghanistan zurückziehen. Ich sehe daran nichts verkehrtes wenn man vorher noch versucht für Ruhe zu sorgen. Schaden wurde dort doch schon genug angerichtet.
Trump ist nun derjenige der jetzt den Schrott seiner Vorgänger wegräumen, und die Soldaten aus dem Schlamassel herausführen muß. Gar nicht so einfach, daher ist ihm für dieses Vorhaben eine glückliche Hand zu wünschen. :thumbup:

Aber wenn Trump ein Wahlversprechen einhält dann kann es anscheinend nichts gutes sein für seine Kritiker. :dash:
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Dienstag, 10. März 2020, 16:49

Zitat

Taliban-Abkommen: USA beginnen Truppenabzug aus Afghanistan

Die USA haben den Taliban zugesichert, ihre Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. In einem ersten Schritt wird die Truppenstärke auf 8.600 reduziert.

Die US-Streitkräfte haben nach dem USA-Taliban-Abkommen vor mehr als einer Woche ihren schrittweisen Abzug aus Afghanistan begonnen. Das bestätigte ein Sprecher der US-Streitkräfte. Innerhalb der nächsten 135 Tage soll die Truppenstärke von etwa 13.000 auf 8.600 Soldaten verringert werden.

Die US-Streitkräfte seien aber weiterhin in der Lage, ihre Antiterror-Missionen gegen Al-Kaida oder die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) fortzuführen, hieß es in der Mitteilung. Außerdem wolle man weiterhin die afghanischen Sicherheitskräfte unterstützen.

Ende Februar hatten die USA nach langen Verhandlungen mit den Taliban ein Abkommen über Wege zum Frieden in Afghanistan geschlossen.
weiterlesen QuelleZeit-Online
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Dienstag, 10. März 2020, 17:26

Trump zieht eine weitere Trumpfkarte! Gut für seinen Wahlkampf und gut für die Rüstungsindustrie.
Amerikanische Konflikte „entspannen“ und die Soldaten heimschicken.

Nun müssen wir mal abwarten ob auch die dort stationierten deutschen Soldaten zurück in die Heimat beordert werden.
Doch trotz aller Erwartungen darüber, sollten wir uns hier nicht zu früh freuen, denn Militär und Politik sind immer noch wie 2 paar verschiedene Schuhe.
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5

Freitag, 13. März 2020, 22:25

Zitat

Bundestag verlängert Bundeswehreinsatz in Afghanistan
Die Bundeswehr bleibt ein weiteres Jahr in Afghanistan stationiert. Der Bundestag hat den Einsatz nach einer teils hitzigen Debatte verlängert.

358 Abgeordnete stimmten dafür, 160 dagegen, 21 enthielten sich: Der Bundestag hat beschlossen, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan um ein Jahr zu verlängern. Das Mandat für den Einsatz als Teil der Nato-Ausbildungsmission "Resolute Support" wird damit praktisch unverändert fortgeschrieben. Das nun bis zum 31. März 2021 verlängerte Mandat sieht vor, dass weiterhin bis zu 1300 Soldaten entsandt werden können. Für eine Verlängerung plädierten Politiker von SPD und Union.

Die Ausbildungshilfe der Bundeswehr und anderer Staaten soll die afghanischen nationalen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte in die Lage versetzen, selbst für die Sicherheit in dem Land zu sorgen. Zu den Aufgaben der Bundeswehr gehört aber auch die Sicherung, der Schutz und gegebenenfalls die Evakuierung von deutschen Vertretungen und Institutionen der internationalen Gemeinschaft.

Politiker der Opposition warfen der Bundesregierung vor, den weiteren Weg nach dem jüngst unterzeichneten Abkommen zwischen Washington und den Taliban nicht ausreichend zu beschreiben.

Nato-Mission "Sea Guardian" ebenfalls verlängert
weiterlesen QuelleSpiegel
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Freitag, 13. März 2020, 23:00

Man kann es nicht fassen, dass ist eine schlimme Fehlentscheidung.
Die Amis, die uns in diesen sinnlosen Krieg zusammen mit anderen Nato-Partnerin hineingezogen haben, ziehen ab und unsere Jungs müssen um ihr Leben fürchten.
Eine Genehmigung von deutschen Auslandseinsätzen sollte grundsätzlich nur in absoluten Ausnahmefällen durch das Parlament möglich sein, der Afghanistan- Einsatz gehört nach dem Abzug der US Soldaten für uns demnach aber nicht mehr dazu.
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Mittwoch, 18. März 2020, 01:30

Eumel, da bin ich voll und ganz Deiner Meinung..! :thumbup:
Signatur von »stern51« Wer dennoch zweifelsfrei zahlt, nur weil es einfacher ist, unterstützt das System der Abzocke mit...!!!

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Freitag, 20. März 2020, 12:37

Zitat

Terror in Afghanistan... Dutzende Soldaten bei Angriff auf Stützpunkt getötet

Für Frieden in Afghanistan gibt es kaum Anzeichen: In der Nacht kamen bei einem Angriff auf einen Stützpunkt mehr als 20 Soldaten ums Leben.

Auch knapp drei Wochen nach dem Abkommen zwischen den Taliban und den USA gibt es weiterhin Gewalt in Afghanistan. Bei einer Attacke auf einen Stützpunkt lokaler Sicherheitskräfte sind mindestens 24 Soldaten getötet worden.

Der Überfall in der Provinz Sabul im Süden des Landes habe in der Nacht zum Freitag nur wenige Stunden vor Beginn des persischen neuen Jahres Norus begonnen, berichtete der Chef des Provinzrats von Sabul, Ata Dschan Hak Bajan. Sechs bei der Polizei eingeschleuste Angreifer hätten das Feuer auf ihre schlafenden Kameraden eröffnet. 14 Soldaten und zehn Polizisten seien getötet worden. Vier afghanische Sicherheitskräfte würden vermisst. "Die Angreifer hatten Verbindungen zu den Taliban", sagte der Provinzrat. Sie seien mit Waffen und Munition geflohen. Die radikalislamischen Taliban äußerten sich zunächst nicht.

Die Attacke erfolgte demnach etwa 15 Kilometer von der Hauptstadt der Provinz entfernt an der Schnellstraße zwischen Kandahar und Afghanistans Hauptstadt Kabul. Der Stützpunkt wurde gemeinsam von afghanischen Polizisten und Soldaten geführt. Die an Pakistan grenzende Provinz Sabul wird zu großen Teilen von den Taliban kontrolliert.
weiterlesen QuelleSpiegel
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