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Montag, 17. Februar 2020, 16:28

Erster Rückschlag für das Tesla Projekt

Zitat

Geplante Gigafactory nahe Berlin... Tesla darf nicht weiter abholzen - warum das dem Standort Deutschland schadet

Trotz versprochener Umweltauflagen darf Tesla das Gelände für seine Gigafactory in Grünheide vorerst nicht weiter roden.
Das hat ein Gericht geurteilt. Der enge Zeitplan gerät damit in Gefahr. Ökonomen und Politiker sehen eine gefährliche Signalwirkung für den Standort Deutschland

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – dies scheint für wichtige Großprojekte in Deutschland immer seltener zu gelten“, bemängelte am Montag der Ökonom Marcel Fratzscher gegenüber dem „Handelsblatt“. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gehört damit zu einer ganzen Reihe an Kritikern des Rodungsstopps auf dem Tesla-Gelände in Grünheide nahe Berlin.

Erzwungen hat das vorläufige Ende der Abholzung die Grüne Liga Brandenburg mit einer Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg. Mit einem ersten Antrag beim Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) waren die Umweltschützer noch gescheitert.

In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ sagte der Vorsitzende des Vereins, Heinz-Herwig Mascher, dass man „Tesla nicht verhindern“ wolle. Gleichzeitig würde das Gelände abgeholzt, obwohl die eigentliche Gigafactory noch gar keine Genehmigung hat. Außerdem könnten noch weitere Prüfungen anstehen. „In dieser Phase schon vollende Tatsachen durch die Rodung zu schaffen, halten wir für rechtlich fragwürdig“, sagte Mascher darum. Tesla hatte vergangenen Donnerstag mit der Rodung begonnen. Das Landesamt für Umwelt in Brandenburg hatte zuvor die Zulassung für einen vorzeitigen Beginn der Rodung erteilt, obwohl es für den Bau des Tesla-Werks noch keine Genehmigung gibt. Das Umweltministerium hatte dabei deutlich gemacht, dass Tesla "auf eigenes Risiko" mit den Arbeiten beginnen dürfe. Sollte das Vorhaben doch nicht genehmigt werden, müsste der Investor wieder aufforsten.
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Quelle Focus
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Montag, 17. Februar 2020, 17:23

Hoffentlich merkt nun der letzte Depp, was es heißt "Grün" zu wählen.
Wirtschaftlicher Niedergang Deutschlands. Und da wollen einige den Habeck als Bundeskanzler sehen ? Wie dumm sind die Deutschen geworden.

Probleme sind vielfach hausgemacht Wir haben hier in Deutschland ein grundsätzliches Problem.
Ganz gleich wo was auch immer gebaut werden soll, es findet sich garantiert irgendein Verein oder eine Privatperson die dagegen klagen !

Vom Ausland lernen !
Wir staunen hier wie schnell Projekte im Ausland,zbsp.in China realisiert werden. Wir beklagen hier schlechte Mobilfunk Verbindungen.
Erneuerbarer Strom kommt nicht von der Küste nach Süddeutschland. Jeder will alles super schön und perfekt haben. Aber wehe es wird ein Funkmast oder ein Stromkabel verlegt. Schon steigen besorgte Bürger oder Vereine, siehe diese Deutsche Umwelthilfe, auf die Barrikaden und verzögern alles und jedes. Aber wir sind doch selbst Schuld das wir diese gängige Praxis einfach nur so hinnehmen.
Warum beklagen wir eigentlich nicht solche Missstände ? ?(
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Montag, 17. Februar 2020, 19:15

Es scheint, als würde es in Deutschland mittlerweile zum "guten Ton" zu gehören, Bäume zu besetzen.
Es wird wohl auch nicht lange dauern, bis Forderungen nach "zivilem Ungehorsam" laut werden - zu Verhinderung der TESLA Fabrik. Vermeiden und Verhindern von allem und jedem scheint in Deutschland mittlerweile Kultstatus zu erlangen.

Man sollte sich mal die Frage stellen, wo das eigentlich hinführt ?
Einerseits propagieren wir mit brachialer Gewalt und im europäischen Alleingang Kohleausstieg, CO2 Neutralität und E-Mobilität und verschrecken damit die Wirtschaft (ja, die Wirtschaft - das sind die, die für Arbeitsplätze und volle Sozialkassen sorgen) - andererseits kommt mal jemand wie TESLA, von dem man annehmen sollte, es passe den Öko-Revoluzzern in den Kram, und zack, finden sich auch hier wieder Baumpiraten. Aus dem Land der Dichter und Denker wird zunehmend ein Land der Besetzer und Verhinderer.

Wenn Tesla hier baden geht, eröffnen Ausländische Investoren hier nicht mal mehr einen Dorfkonsum.... :hail:
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Dienstag, 18. Februar 2020, 17:22

Zitat


"Muss nicht gegen alles sein": Selbst die Grünen kritisieren Rodungsstopp bei Tesla

Tesla darf auf dem Gelände der geplanten Gigafabrik vorerst keine Bäume mehr fällen. Die Grüne Liga hat einen vorläufigen Rodungsstopp erwirkt. Während die Entscheidung des zuständigen Gerichts noch aussteht, schlagen sich ausgerechnet die Grünen auf Teslas Seite.

Nach dem vorläufigen Rodungsstopp auf dem Gelände der geplanten Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla steht eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg weiter aus. Ob noch diese Woche ein Beschluss falle, konnte eine Sprecherin am Dienstag zunächst nicht sagen. Die Beschwerdebegründungen und die Erwiderungen müssten zunächst rechtlich geprüft werden.

Am (heutigen) Dienstag endet beim Landesamt für Umwelt die Frist für Einwendungen. Die Behörde will bis dahin eine Stellungnahme an das OVG schicken, das die Rodung zunächst gestoppt hatte.
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Quelle Focus
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Dienstag, 18. Februar 2020, 19:22

Tesla will doch die dreifache Menge der Rodung wieder aufforsten lassen.
Seltene Ameisen sollen umgesetzt werden. Dazu gibt es reichlich Arbeitsplätze. Was will man denn noch mehr ?

Vielleicht sollten die Aktivisten arbeiten gehen und keine Arbeitsplätze verhindern. Es ist einfach erniedrigend, mit ansehen zu müssen, wie Chaoten und Umweltstalinisten hier ihren Terror ausleben können und dabei versuchen, unser Land kaputt zu machen.

Bei viele Bürger hängt an dieser neuen Tesla Produktionsstätte sicherlich auch die große Hoffnung das sie ihren Lebensstandart mit einen der Versprochenen Arbeitsplätze erhöhen können. Es wäre sicherlich ein Albtraum, wenn diese Hoffnung von Chaoten die bei der Rodung des Nutzwaldes in Grünheide den Ton angeben wollen zerstört würde.
Hier soll von GRÜN angehauchte Tagträumer ein sinnvolles Projekt verhindert werden, was den Einwohner im Bundesland Brandenburg zu neuen Wohlstand verhelfen kann. Ideotischer geht es wohl überhaupt nicht. :dash:
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Mittwoch, 19. Februar 2020, 18:50

Zitat

Aufregung wegen Stellenanzeige Tesla will Mitarbeiter aus Polen anwerben


Gegen das geplante Tesla-Werk in Brandenburg regt sich neuer Widerstand. Diesmal sorgt eine Stellenanzeige für Unmut.
Gefragt sind unter anderem fließende Polnischkenntnisse. Offenbar sollen die Mitarbeiter nicht nur aus dem unmittelbaren Umfeld kommen.


Triumph und Tristesse bei Großprojekten liegen häufig nah beieinander. Erst wird gefeiert, dann kommen die bösen Überraschungen. Das geplante Tesla-Werk in Brandenburg ist nur ein weiteres Beispiel dafür. Die vielgepriesene "Gigafactory" ist plötzlich gar nicht giga, weil dort zumindest vorläufig keine Batterien für Elektroautos gebaut werden. Dann stellt sich heraus, die E-Autoschmiede ist auch nicht öko, weil sie kein Solardach bekommt. Und jetzt will Tesla seine neuen Arbeitnehmer auch noch in Polen anwerben.

Eine jüngst entdeckte Stellenausschreibung für die neue Personalabteilung im Werk im beschaulichen 8000-Seelenort Grünheide ist für manchen ein richtiger Schlag ins Gesicht. Gesucht wird ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit fließenden Deutsch-, Englisch- sowie Polnischkenntnissen. Der Verdacht drängt sich auf, dass Tesla offenbar auch hinter der nur 60 Kilometer entfernten deutsch-polnischen Landesgrenze nach Mitarbeitern suchen will. Eigentlich hatten sich die Landespolitiker Tausende neuer Jobs für Brandenburger und Berliner erhofft. An Arbeiter aus Polen hatten wohl zunächst die wenigsten gedacht.

Unmut wird laut. "Verräterische Stellenanzeigen", titelt die "Welt". Verrat? Wurde die deutsche Politik gar über den Tisch gezogen? Tesla hat das Gelände im Wald zu einem Spottpreis bekommen, in der Hoffnung die Fabrik könne die strukturschwache Region beleben. Und nun sollen die erhofften Jobs ins benachbarte Ausland wandern - möglicherweise, weil Polen die billigeren Arbeitskräfte sind - und Deutschland dafür die Zeche zahlen? Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, der der erste war, der frohlockte, als sein Land den Zuschlag bekam, beschwichtigt. Auch wenn er mit der Informationspolitik des Konzern nicht gänzlich zufrieden ist, die Stellenausschreibung sieht er völlig nüchtern.

"Tesla braucht Tausende von Fachleuten. Dass wir das nicht allein aus der Brandenburger Substanz bewältigen können, liegt doch auf der Hand", sagt Steinbach ntv.de. "Ich gehe davon aus, dass in dem Grünheider Werk Experten aus aller Welt arbeiten werden."
"Lohndumping ist nicht Teslas Problem"
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Quelle N-TV
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Mittwoch, 19. Februar 2020, 18:56

Zitat

"Tesla braucht Tausende von Fachleuten. Dass wir das nicht allein aus der Brandenburger Substanz bewältigen können, liegt doch auf der Hand", sagt Steinbach ntv.de. "Ich gehe davon aus, dass in dem Grünheider Werk Experten aus aller Welt arbeiten werden."
"Lohndumping ist nicht Teslas Problem"

Gut, natürlich finde auch ich es absurd, wenn Tesla seine benötigte Belegschaft in erster Linie aus Polen angergiert.
Das ändert aber nichts an meiner Meinung, dass hier durch ein paar "Berufsmäßige-Umweltschützer" ein Projekt verhindert werden soll, was das Land Brandenburg als eine große Changs nicht nur für neue Arbeitsplätze, sondern auch eine Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur ermöglicht.

Das dieses geplante Tesla E-Fahrzeug Werk ausschließlich von polnische Arbeitskräfte betrieben werden soll, halte ich ehr für ein Gerücht.

Wie sich die Belegschaft nach Fertigstellung in dem Teslawerk zusammensetzt wird sich dann zeigen. Hier kann ich mir Vorstellen das auch der Gedanke bei der Suche nach geeignete Mitarbeiter eine Rolle spielen wird, dass allein mit deutschen Personal anfangs nicht alle Arbeitsplätze belegt werden können.
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Donnerstag, 20. Februar 2020, 14:27

Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung eines Nutzwaldgeländes, welches für das Tesla E-Mobilwerk in Brandenburg abgeholzt werden soll !
Warum eigentlich die ganze Aufregung ? Bei dem Fachkräftemangel allein in Deutschland wird das sowieso nichts.
Woher sollen denn 8.000 oder gar 12.000 Mitarbeiter herkommen ? Jeder weiss, das es die hier gar nicht gibt.

Allein schon wegen dem Konkurrenzdenken anderer Automobilhersteller wird hier der Wiederstand für das Teslawerk propagiert.
Schaut man sich das Treiben dieser Umweltschützer mal etwas näher an, dann könnte man annehmen, die protestierenden Umweltschützer wollen das aus dem heutigen Industrieland Deutschland in naher Zukunft ein rein ökologisches landwirtschaftlich betriebenes Agrarland machen.
Da wäre es doch richtig Sinnvoll wenn in Brandenburg statt ein E-Mobilwerk dazu noch mit umweltschädliche Batterieherstellung, ein modernes Werk für Landwirtschaftliche Maschinen gebaut würde oder ? :xeno:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eumel« (20. Februar 2020, 14:35)


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Donnerstag, 20. Februar 2020, 23:50

Die ganze Aufregung um die Rodung des Nutzwaldes in Grünheide war vergeblich !

Zitat

Grüne Liga scheitert vor Oberverwaltungsgericht, Tesla darf für Werk in Grünheide weiter den Wald roden
Es darf wieder abgeholzt werden: Das Oberverwaltungsgericht weist die Beschwerden gegen die Waldrodung für das Tesla-Werk im brandenburgischen Grünheide zurück.

Der US-Elektroautobauer Tesla darf für sein geplantes Werk im brandenburgischen Grünheide wieder Wald roden. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) am Donnerstagabend.

Das Gericht wies die Klagen des Umweltverbands Grüne Liga und Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern gegen die Rodung von 92 Hektar Kiefernwald für den Bau des Tesla-Werks in Grünheide ab. Das bestätigten OVG und der Anwalt des Umweltverbands Grüne Liga am späten Abend.
Damit kann Tesla die erst am Samstagabend auf Beschluss des OVG zunächst gestoppte Rodung fortsetzen.
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Quelle Tagesspiegel
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Donnerstag, 20. Februar 2020, 23:52

Na also, geht doch. Dann kann ja nun in Polen die Mobilmachung von qualifizierte Fachkräfte beginnen.
In Deutschland allein werden wir ja keine komplette Belegschaft für das Teslawerk zusammen bekommen.
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