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Montag, 24. Februar 2020, 11:08

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Wahl der neuen Parteispitze... CDU plant Sonderparteitag im April oder Mai
Die CDU-Führung berät über den Weg zu einer neuen Parteispitze. Nun gibt es offenbar zwei mögliche Termine für einen Parteitag.

Die CDU will ihren neuen Vorsitzenden voraussichtlich auf einem Sonderparteitag am 25. April oder am 9. Mai in Berlin wählen. Endgültig stehe der Termin noch nicht fest, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Parteikreisen. Unklar war zunächst weiterhin, ob sich – wie von einem Großteil der Parteispitze gewünscht – auf dem Sonderparteitag eine Kampfkandidatur vermeiden lässt.

Die von vielen erhoffte Teamlösung für den künftigen Parteivorsitz schien am Vormittag auf der Kippe zu stehen. Eine solche Lösung ohne eine Kampfkandidatur sei weiterhin ein Ziel, die Chancen seien aber ungewiss, erfuhr die dpa aus der Partei. Mit Teamlösung in einer Art Spitzenformation ist eine vorherige Absprache der Kandidaten gemeint, um Kampfkandidaturen zu vermeiden.

Die scheidende CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich am Morgen bereits vor der Präsidiumssitzung mit einem engsten Führungskreis unter anderem aus ihren Stellvertretern zu Beratungen in der Parteizentrale getroffen. Daran nahm unter anderem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet teil, der neben Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn und dem ehemaligen Umweltminister Norbert Röttgen als möglicher Kandidat gilt.

Als einziger hat bisher Röttgen seine Kandidatur angemeldet. Merz und Röttgen gehören den CDU-Spitzengremien nicht an.
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Quelle Tagesspiegel
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Montag, 24. Februar 2020, 11:28

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Die von vielen erhoffte Teamlösung für den künftigen Parteivorsitz schien am Vormittag auf der Kippe zu stehen. Eine solche Lösung ohne eine Kampfkandidatur sei weiterhin ein Ziel, die Chancen seien aber ungewiss, erfuhr die dpa aus der Partei.
Mit Teamlösung in einer Art Spitzenformation ist eine vorherige Absprache der Kandidaten gemeint, um Kampfkandidaturen zu vermeiden.

Hier lese ich immer wieder die Worte "Teamlösung" oder "Kampfkandidatur"
Bisher gibt es doch nur einen Kandidaten der sich öffentlich als Nachfolger von AKK für den CDU-Vorsitz beworben hat, und der heißt "Norbert Röttgen".

Alle anderen evtl. potentielle Bewerber machen zwar immer wieder von sich Reden, aber kommen aus verschiedenen Gründen einfach nicht so richtig aus ihrer Deckung. Es wird also mal wieder ein spannender CDU-Parteitag werden. :thumbsup:
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Montag, 24. Februar 2020, 20:06

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CDU steuert auf Kampfabstimmung zu: Friedrich Merz kandidiert für CDU-Vorsitz
Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz will für den CDU-Vorsitz kandidieren.

Bis Ende April will die CDU ihre Führungsfrage neu regeln.
Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag in Berlin aus Parteikreisen. Zuvor hatte die Bundespressekonferenz unter dem Titel „Zur Kandidatur für den CDU-Vorsitz“ für Dienstag um 11.00 Uhr zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Mitten in ihrer Führungskrise steuert die CDU damit erneut auf eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz zu: Sie läuft Gefahr, die innerparteiliche Spaltung zu vertiefen. Gewählt werden soll auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin.

Bisher hat der Außenpolitiker Norbert Röttgen seine Kandidatur angekündigt. Kramp-Karrenbauer geht davon aus, dass es auch bei NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn Interesse an einer Bewerbung gebe. Alle bisher gehandelten Favoriten gehören dem nordrhein-westfälischen CDU-Landesverband an.
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QuelleTagesspiegel
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Montag, 24. Februar 2020, 20:13

Friedrich Merz ist die schwarze Null !
Merz hat ebensowenig einen Plan für Politik wie vor 15 Jahren, als er zurecht in der Versenkung verschwunden ist.
Seine Kandidatur dient jetzt nur seinem Ego.

Der Mann der Stunde müßte und sollte eigentlich Norbert Röttgen sein. Der kann es, der kommt gut an und er kennt sich aus.
Aber ob die CDU das begreifen wird, ist in dieser Truppe wohl zu bezweifeln. ?(
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Dienstag, 25. Februar 2020, 15:36

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Merz, Laschet und Spahn
Laschet mit Seitenhieb, Merz setzt Klartext-Ansage: Das Rededuell der CDU-Konkurrenten

Am Dienstagvormittag ging es Schlag auf Schlag. Zunächst stellten sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor die Bundespressekonferenz. Dort kündigten sie an, dass Laschet für den CDU-Parteivorsitz kandidieren werde und Spahn ihn dabei unterstützen will. Kurz danach trat der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz an und kündigte seine Kandidatur an.

FOCUS Online zeigt, wie sich die Kandidaten zu einigen wichtigen Themengebieten äußerten.
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QuelleFocus
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Dienstag, 25. Februar 2020, 15:51

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Friedrich Merz begründet Kandidatur...„Deutschland muss bereit sein zu führen"
Mit Kritik an der Regierung hat Friedrich Merz seine Kandidatur als CDU-Chef begründet. Das „Vertrauen in den Rechtsstaat“ müsse wiederhergestellt werden.

Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat gesagt, die Frage der CDU-Führung sei eine Richtungsentscheidung zwischen Kontinuität und Aufbruch. „Ich stehe für Aufbruch und Erneuerung in der CDU“, sagte Merz vor der Bundespressekonferenz zur Begründung seiner Kandidatur als CDU-Chef. Konkurrent Laschet dagegen stehe für Kontinuität. Merz sagte, er wolle beim Parteitag am 25. April als Parteivorsitzender antreten.

Er halte seine Chancen diesmal für „sehr viel besser“ als 2018, damals kandidierte er schon einmal um den CDU-Vorsitz und unterlag Annegret Kramp-Karrenbauer. Er habe damals quasi „aus dem Stand“ 48 Prozent bekommen. Hätte er eine bessere Rede gehalten, wären es sicher mehr gewesen. Und generell sei er mittlerweile in Partei und Fraktion wieder sehr viel besser vernetzt als 2018.

Merz kündigte an, er strebe für Deutschland eine stärkere globale Rolle an.
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QuelleTagesspiegel
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Dienstag, 25. Februar 2020, 22:43

„Ich stehe für Aufbruch und Erneuerung in der CDU“, sagte Merz vor der Bundespressekonferenz zur Begründung seiner Kandidatur als CDU-Chef. (...) Dies müsse sich ändern, Europa müsse „weltpolitikfähig“ werden. Das gehe aber nur mit Deutschland: "Deutschland muss vorne sitzen."
Wenn ich das so lese, wird mir speiübel.
Da saß einer jahrelang auf dem Schoß der Finanzindustrie, flog im Privatflugzeug von Aufsichtsratssitzung zu Aufsichtsratssitzung, verdiente Millionen, machte sich dafür in den Niederungen der Politik dünne und trug gerade KEINE politische Verantwortung, weder regional- noch weltpolitisch. Und nun will er die Welt retten oder gar erobern ?

Ich halte Merz für einen gefährlichen Spalter und Blender. Ihm war und ist nur an seiner eigenen Macht gelegen und die Partei dient dabei als Mittel zum Zweck. Wer weiß, was Blackrock ihm für die entsprechende Politik zahlt...
Sicher wird er von der AfD einige Wähler, die vormals die FDP wählten, zurückholen können, was angesichts seiner Ideen nicht verwunderlich ist. Viele, die einen starken Mann, einen Führer- und vorerst nicht schon wieder eine Frau am Ruder haben wollen, reiben sich schon die Hände.

Wir werden es erleben, Merz wird nicht nur die Gräben zwischen Arm und Reich vertiefen, sondern auch die zwischen West und Ost, sowie auch bei Jung und Alt.
Unsere Gesellschaft wird aber niemals eine mit allgemein akzeptierten Werten werden, wenn wir uns alle gegenseitig bekämpfen, anstatt gemeinsam nach den Ursachen für Misstände zu suchen um diese zu ändern.

Und Merz steht genau dafür: den Menschen die Existenz sukzessive so schwer zu machen, dass im (Über)lebenskampf keine Zeit mehr zum Nachdenken bleibt und die ganze politische Klasse ihre Pfründe in Ruhe erweitern und ausschöpfen kann.

Bleibt uns noch die Hoffnung das ein Friedrich Merz wieder dahin zurück geht wo er mehr als ein Jahrzehnt tätig war. o_0
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Gestern, 16:48

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CDU-Vorsitz: Röttgen will als CDU-Vorsitzender Generalsekretärin
"Die nächste Person in meinem Team wird eine Frau sein": Wenn er CDU-Vorsitzender wird, plant Norbert Röttgen wichtige Parteiposten mit Frauen zu besetzen.

Der CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen will im Fall seiner Wahl "eine Frau" zu seiner Generalsekretärin machen. "Mein erstes Versprechen: Die erste Position, die frei wird, wenn ich Vorsitzender bin, wird – und zwar in der vordersten Reihe – mit einer Frau besetzt", sagte er in einem Interview mit den Fernsehsendern RTL und n-tv. Auf die Frage, ob er damit auch eine Frau als CDU-Generalsekretärin meine, sagte Röttgen: "Das ist ein hervorgehobenes, herausragendes Amt. Das ist das zweitwichtigste nach dem Vorsitzenden und aus meiner Logik, die ich vorgelegt habe, folgt genau das."

Am Dienstag hatte Röttgen mitten in die Kandidaturpressekonferenz von Mitbewerber Armin Laschet, der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstützt wird, getwittert, dass er mit einer Frau in seinem Team für den Parteivorsitz kandidieren wolle. Allerdings ließ er mögliche Posten für die Frau offen. Dies bekräftigte Röttgen auch in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die nächste Person in meinem Team wird eine Frau sein", sagte er und fügte an: "Und es wird nicht bei einer bleiben." Für Namen sei es allerdings noch zu früh. Die CDU habe aber "sehr viel mehr kompetente und engagierte Frauen in unseren Reihen, als bisher sichtbar wird".

Röttgen will Rechtsextremismus stärker bekämpfen
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QuelleZeit-Online
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29

Gestern, 16:58

Diese Quoten-Argumentation ist nicht nur out, sondern inzwischen nur noch peinlich !?
Warum kann Röttgen nicht einfach sagen, dass er sich für sein Team kompetente und erfahrene Leute sucht. Das da auch die ein oder andere Frau dabei sein wird, stellt ja keiner in Frage. Aber so muss sich die zukünftige Dame an seiner politischen Seite die Frage "gefallen lassen", wie es ist, dass ihr Geschlecht ein wesentlicher Faktor bei der Ernennung war.

Als Volkspartei umweltschutzpolitisch kompetent und glaubwürdig zu sein halte ich für ein Minimalziel, dass durch Röttgen ganz gut verkörpert wird.
Und machtpolitisch ist es nunmal ziemlich interessant, weil es tatsächlich darum geht zumindest nicht weiter Wähler an die Grünen zu verlieren, die junge Generation anzusprechen und Wähler wieder zurückzuholen.
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