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Montag, 17. Februar 2020, 14:06

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Die CDU und der Kampf um die AKK-Nachfolge... Laschet für Führungsteam, aber gegen Doppelspitze

Armin Laschet hat sich für ein Führungsteam bei der CDU ausgesprochen. „Alles was ein Team ist, was die unterschiedlichen Fähigkeiten der unterschiedlichen Akteure mit einbezieht - und das müssen auch noch ein paar mehr sein als die drei, die gerade genannt werden - tut der CDU als Volkspartei gut“, sagte der NRW-Ministerpräsident.

Wann soll die Entscheidung über die K-Frage in der CDU/CSU fallen? Ende dieses Jahres oder sogar erst Anfang 2021, findet CSU-Chef Markus Söder. Die Klärung des CDU-Parteivorsitzes solle nicht endlos hinausgeschoben werden. „Für uns ist aber klar, dass die Kanzlerkandidatur eigentlich erst Ende des Jahres, Anfang des nächsten Jahres einen Sinn macht", sagte Söder vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. „Vorfestlegungen, dass mit dem Parteivorsitz automatisch eine Kanzlerkandidatur verbunden sei, das geht natürlich nicht.“

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Montag, 17. Februar 2020, 15:21

AKK bittet potentielle Nachfolger zum Gespräch... !
Das neue Credo könnte nun heißen...Teamlösung an der Spitze der CDU, oder ?

Es soll Spekulationen darüber geben, Merz sei bereit, unter einem möglichen Parteivorsitzenden Armin Laschet Wirtschaftsminister zu werden, dieses Unterfangen sei aber ein rein theoretisches Szenario, hieß es aus dem Umfeld des 64-Jährigen weiter. Mögliche Posten könnten derzeit noch nicht verteilt werden.

Das ist wieder einmal das typische Verhalten des Kanzler-Wahl-Vereins.
Das Fleisch wird schon mal verteilt bevor die Sau geschlachtet ist.

Worüber will AKK denn mit den möglichen Bewerber reden ?
Wird hier schon wieder gemauschelt, wer wird was und wer krallt sich welchen Posten ?
Du wirst Wirtschaftsminister, die CSU bekommt noch ein Ressort dazu, ich mache dies und das.

Die hohen Regierungsämter werden behandelt wie in einem Selbstbedienungsladen hinter verschlossenen Türen.
Aber wenn die Türen sich öffnen, und die Öffentlichkeit die Scheinwerfer auf sie richtet, wird ummoduliert in: "Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen".
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Montag, 17. Februar 2020, 21:09

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Social Media: Friedrich Merz weist Kritik an Medien-Äußerung zurück

"Wir brauchen die nicht mehr": Diese Aussage des CDU-Politikers über klassische Medien hatte für Irritationen gesorgt.
Per Brief bekannte er sich nun zur Pressefreiheit.


Mit Aussagen über die Bedeutung klassischer Medien hat der CDU-Politiker Friedrich Merz für Empörung beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) ausgelöst. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte der ehemalige Unionsfraktionschef am 21. Januar bei einer Veranstaltung in Aachen über die Rolle klassischer Medien gesagt: "Wir brauchen die nicht mehr." Über eigene Social-Media-Kanäle wie YouTube könnten Politiker ihre eigenen Interessen wahrnehmen und "ihre eigene Deutungshoheit auch behalten". "Und das ist die gute Nachricht der Digitalisierung", fügte Merz hinzu.

Der DJV zeigte sich an diesem Montag in einem offenen Brief an Merz "in hohem Maße irritiert". Sollte der potenzielle künftige CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Journalisten und Medien "als vierte Säule des Staats aushebeln wollen", werde der Journalistenverband "erbitterten Widerstand" leisten, schrieb der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Er fragte Merz nach seinem "Verständnis von der Rolle der Medien im demokratischen Rechtsstaat" und ob er Journalisten für eine "überflüssig gewordene Berufsgruppe" halte.

Merz lobte Möglichkeiten in sozialen Netzwerken

Wortwörtlich hatte sich Merz bei einer Vortragsreihe des Aachener Karnevalsvereins folgendermaßen geäußert: "Im Augenblick gibt's ja eine richtige Machtverschiebung zwischen denen, die Nachrichten verbreiten und denen, die Nachrichten erzeugen. Und zwar zugunsten derer, die die Nachrichten erzeugen". Das "Schöne" sei, so der CDU-Politiker weiter: "Sie können heute über Ihre eigenen Social-Media-Kanäle, über YouTube, Sie können ein Publikum erreichen, das teilweise die öffentlich-rechtlichen, auch die privaten institutionalisierten Medien nicht mehr erreichen."

Wenn die Plattformen richtig genutzt würden, "dann haben Sie über diese Kanäle eine Möglichkeit, Ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, Ihre eigene Deutungshoheit auch zu behalten über das, was Sie gesagt haben in ganz anderer Form, als wir das früher gehabt haben", sagte der frühere Unionsfraktionsvorsitzende.
Briefwechsel zwischen Merz und DJV
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Quelle Zeit-Online
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Montag, 17. Februar 2020, 21:39

Ganz schön gemein von Merz, gerade gegenüber der Medien, wo in den letzten Tagen gleich mehrere Autoren für ihn die Trommeln gerührt haben.
Ich würde ihm sogar glauben, wenn er es nicht so gemeint haben will. Er hat sich aber in jedem Fall mal wieder sehr ungeschickt ausgedrückt.
Wenn ich als Politiker ständig Dinge richtigstellen muss, weil ich so oft falsch verstanden werde, dann sollte ich dringend an der Rhetorik arbeiten.
Falsch verstandene Mitteilungen scheitern nicht immer nur am Empfänger.
Andererseits muss man ihm schon dankbar sein für die Klarheit, mit der er ausspricht, was Medien für ihn sind: "Kanäle", über die Politiker ihre Interessen wahrnehmen können. :xeno:
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Dienstag, 18. Februar 2020, 10:49

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Nun kommen auch die letzten CDU Vorstands-Bewerber aus ihrer Deckung !


Norbert Röttgen kandidiert für Parteivorsitz
Der Außenpolitikexperte der CDU bewirbt sich um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer. Es gehe um die Zukunft der Partei und die Stabilität Deutschlands.

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat seine Kandidatur für den Vorsitz der CDU bekannt gegeben. Das bestätigte Röttgens Büro ZEIT ONLINE, zunächst hatte die Rheinische Post über die Kandidatur berichtet. Röttgen ist der erste offizielle Bewerber. Als weitere Anwärter gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere Unions-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn. Alle vier kommen aus dem nordrhein-westfälischen Landesverband.

Er sei der festen Überzeugung, dass es um weit mehr gehe als den Parteivorsitz und schon gar nicht um die Interessen Einzelner, zitiert die Rheinische Post aus einem Schreiben von Röttgen an die derzeitige CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Lage sei so ernst, dass es "um die Zukunft der CDU geht und darum, was sie für die Stabilität Deutschlands bedeutet". Dies wolle er in einem offenen Prozess in die CDU einbringen.

Kramp-Karrenbauer hatte nach dem Wahleklat in Thüringen ihren Rückzug vom Parteivorsitz sowie den Verzicht auf die Kanzlerkandidatur der Union angekündigt. Sie will sich an diesem Dienstag zunächst mit Merz treffen, um über ihre Nachfolge zu sprechen. Im Laufe der Woche soll es auch mit Laschet und Spahn Gespräche geben.
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Quelle Zeit-Online
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Dienstag, 18. Februar 2020, 11:39

Jetzt fehlt nur noch die Bewerbung des ältesten 27-jährigen Politiker der Welt.
Sorry..., aber das konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen.
:gay: :muahaha:

Immer nach dem Motto, wer will nochmal, wer hat noch nicht, nähert sich die CDU der SPD langsam in jeder Hinsicht an, auch bei diesem Casting.
Aber allen Unkenrufe zum trotze, wäre Herr Röttgen auch nicht die schlechteste Wahl, wenn man ihm dazu die anderen drei Bewerber gegenüber stellt.

Bis Merkel ihn kaltstellte war er schon einmal ein hoch gehandelter Kandidat für Spitzenjobs.
Es kommt also wieder zu etwas Spannung in der Auswahl der Bewerberriege, da ein Herr Röttgen als ein sehr guter Außenpolitiker, intelligent und auch rhetorisch sehr gut, sowie als politisch gut vernetzt zu sehen ist.
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Dienstag, 18. Februar 2020, 16:02

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Norbert Röttgen...ein Hochbegabter sucht neue Aufgabe

Eloquenter als Laschet, verantwortungsbewusster als Merz: Die Kandidatur von Norbert Röttgen kommt überraschend. Sie verhindert die angestrebte Teamlösung.

Immerhin, wie man sich gegen Armin Laschet durchsetzt, dasweiß Norbert Röttgen ziemlich genau. 2010 war das, in Nordrhein-Westfalen kämpften die beiden um den Vorsitz des größten Landesverbandes der CDU. Und Röttgen gewann die Mitgliederbefragung nicht nur. Er dominierte das Rennen. Er zeigte Laschet, der nun, zehn Jahre später, als Favorit des Establishments auf die CDU-Führung gilt, wer nach Ansicht der CDU-Anhänger der Beliebtere und Kompetentere von den beiden ist.

CDU: Einstündiges Treffen zwischen Merz und Kramp-Karrenbauer

Jetzt hat Röttgen überraschend angekündigt, in das Rennen um den CDU-Vorsitz einzusteigen. Laschet gegen Röttgen – das war und istkeine klassische Richtungsentscheidung. Beide sind im liberalen Spektrum der Partei verortet. Beide wären für eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene denkbare Kanzler oder Vizekanzler. Röttgen war von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister. Inzwischen ist er im Bundestag und zu einem profilierten Außenpolitiker seiner Partei avanciert, was er regelmäßig in TV-Runden demonstriert.

Nein, Laschet verlor 2010 nicht inhaltlich gegen Röttgen, sondern vor allem in einer Kategorie, die ein wenig oberflächlich klingt, aber in der Politik auch nicht völlig belanglos ist. Es ging um Ausstrahlung. Die Presse feierte den stets elegant auftretenden Röttgen als "George Clooney aus Meckenheim". Oder als "Muttis Klügsten".

Laschet galt im Vergleich zu Röttgen als weniger eloquent,weniger mitreißend. Auch als opportunistisch und zu weich. Röttgen tratsouveräner, glamouröser, staatsmännischer auf. Als Umweltminister warb er mit Pathos und Detailkenntnis für den Atomausstieg. Im direkten Duellkam Laschet oft nervös herüber.
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Quelle Zeit-Online
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Dienstag, 18. Februar 2020, 16:46

Ein verdammt guter Schachzug !!!
Röttgen hat den Merkelanern in die Suppe gespukt. Die wollten Laschet im Hinterzimmer als Teil einer "Teamlösung" präsentieren, um Merz zu verhindern.
Hätte Merz dabei nicht mitgemacht und auf einer Kampfabstimmung bestanden, dann wäre er als vom Ehrgeiz zerfressener Egomane verunglimpft worden.

Daraus wird nun nix. Jetzt gibt es eine offene Auseinandersetzung, und das ist auch gut so !
Röttgen tritt an. Merz auch. Laschet? Unklar, ob er den Mut hat, sich dem Risiko einer offenen Feldschlacht auszusetzen.
Am besten aber gefällt mir dabei, das jetzt nicht dieses Gemauschel im Hinterzimmer mit den drei Kandidaten stattfindet. :thumbsup:
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Donnerstag, 20. Februar 2020, 15:00

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CDU: Norbert Röttgen will als Parteichef auch Kanzlerkandidat werden

Für den Außenpolitikexperten der CDU gehören Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur zusammen. Röttgen fordert die Partei auf, noch im Mai einen Sonderparteitag abzuhalten.

Norbert Röttgen will auch Kanzlerkandidat der CDU werden, wenn ihn seine Partei zum Vorsitzenden wählen sollte. "Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur gehören zusammen", sagte der Außenpolitiker der Düsseldorfer Rheinischen Post und dem Bonner General-Anzeiger. Es könne den Vorsitz "nicht ohne den Anspruch auf die Kanzlerkandidatur geben".

Röttgen hatte am Dienstag überraschend und als Erster seine Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz bekannt gegeben. Zu dem Zeitpunkt hatte der 54-Jährige die Frage nach einer eigenen Kanzlerkandidatur noch offengelassen. In einem Interview mit der ZEIT sagte er aber bereits, dass der neue Parteivorsitzende auch das Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur habe. Einen Kandidaten stelle die CDU dann gemeinsam mit der CSU auf.

Röttgen forderte in der Rheinischen Post und dem Bonner General-Anzeiger erneut eine schnelle Klärung der Machtfrage in der CDU.
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Quelle Zeit-Online
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Donnerstag, 20. Februar 2020, 15:25

Persönlich finde ich Röttgen als den fähigsten von allen die bisher zur Auswahl standen.
Bislang macht er die beste Figur, und hat sich im Gegensatz zu dem Trio politisch tatsächlich profiliert.

Es kommt bei den CDU Mitgliedern sicher gut an, dass er, im Gegensatz zu den anderen klar und deutlich sagt was er will.
Ja, er hat früher Fehler gemacht, und er gibt das zu. So etwas kommt beim Wähler gut an.

Mal ganz abgesehen davon, gibt es bisher NUR seine Kandidatur.
Die anderen eiern noch rum, und wollten in Hinterzimmergesprächen alles abklären.
Denen ist Röttgen mit seiner offenen Kandidatur jetzt aber ganz herrlich in die Parade gefahren. :thumbsup:
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