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Montag, 3. Februar 2020, 15:40

"David gegen Goliath"...Streit um Lebensmittel-Preise

Zitat

"David gegen Goliath" Streit um Lebensmittel-Preise: Was Politik und Handel vor dem Gipfel fordern

Angesichts umstrittener Preisaktionen für Lebensmittel kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag mit dem Einzelhandel und der Ernährungsindustrie zusammen. Hintergrund sind auch anhaltende Proteste von Bauern, die sich gegen neue Umweltauflagen, aber auch gegen umstrittene Billigangebote für Fleisch und andere Lebensmittel richten. Bereits vor dem Spitzentreffen werden erneut Warnungen vor zu niedrigen Lebensmittelpreisen laut. Auch konkrete Forderungen werden gestellt.

Es gebe ein gemeinsames Interesse an einer starken regionalen Versorgung, sagte Bundeskanzlerin Merkel im Vorfeld des Treffens. Dabei ziele die Politik nicht auf staatlich verordnete Mindestpreise, sondern auf „faire Beziehungen“ zwischen den verschiedenen Akteuren im Markt. Es gehe darum, gute Lebensmittel zu verkaufen und dafür zu sorgen, dass Landwirte „auskömmlich“ ihr Geld verdienten, sagte Merkel.

Die Kanzlerin verwies auch auf neue Umweltauflagen, die sinnvoll und richtig seien, aber natürlich auch ihren Preis hätten. Die Frage sei, ob diejenigen, die Lebensmittel erzeugten, mit diesen Auflagen „überleben“ könnten.

Klöckner kritisiert Marktmacht großer Einzelhändler und richtet Appell an Verbraucher

„David gegen Goliath, so fühlen sich aktuell Erzeuger, wenn sie mit dem Handel verhandeln“, zitiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Agrarministerin Julia Klöckner im Terminhinweis zu dem Spitzentreffen. Gemeint sind damit vor allem Deutschlands Bauern, die seit Wochen gegen die niedrigen Lebensmittelpreise protestieren.

Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe mit Lidl sind die führenden Einzelhändler in Deutschland und kontrollieren nach Angaben des Bundeskartellamts zusammen mehr als 85 Prozent des Lebensmittelmarktes. Ihre Verhandlungsmacht ist somit enorm. Auf die Preisgestaltung der Discounter lässt sich kaum Einfluss nehmen. Aus Sicht Klöckners sind vor allem die vielen Dumpingpreise problematisch.
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Quelle Focus-Online
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Montag, 3. Februar 2020, 16:22

Der deutsche Verbraucher zahlt jetzt schon viel zu viel!
Die öffentlich rechtlichen und die Politik wollen dem Bürger einreden, dass er viel mehr für sein tägliches Essen (insbesondere Fleisch) bezahlen möchte. Das hat man schon mit C02 erfolgreich probiert....Der Bürger ist drauf reingefallen. ;(

Vielleicht sollte die Regierung sich erst einmal um ein erträgliches Familieneinkommen für ihre Bürger bemühen bevor die Lebensmittelpreise auf den Prüfstand gelegt werden. Was bleibt denn einem Durchschnittsverdiener nach Abzug der Miete,Versicherungen sowie Nebenkosten für Strom, Gas,Wasser, Heizung und Kleidung noch groß zum Leben ? Viele dieser Menschen bewegen sich ja schon jetzt am unteren Level einer zumutbaren Lebensqualität.

Die Politik hat die Bevölkerung bereits völlig aus den Augen verloren. Gerade Renter, H4 und Aufstocker sind doch auf günstige Lebensmittel angewiesen. Wenn es der Regierung passt, wird gerne auf das Ausland verwiesen.
Wenn es aber um Renten, Löhne und Abgaben geht herrscht großes Schweigen. :dash:
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Montag, 3. Februar 2020, 16:51

Zitat

Auch Verbraucherschützer fordern faire Preise.
Heute Treffen mit Aldi, Lidl, Rewe und Edeka: Merkel will gegen Billigessen vorgehen


Angesichts umstrittener Billigangebote für Lebensmittel in den Supermärkten hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag zu fairen Geschäftsbeziehungen zu den Landwirten aufgerufen.

Es gebe ein gemeinsames Interesse an einer starken regionalen Versorgung, sagte Merkel am Montag bei einem Treffen mit Vertretern des Einzelhandels und der Ernährungsindustrie im Kanzleramt in Berlin.
Zu dem Termin waren unter anderem Aldi, Lidl, Rewe und Edeka geladen. Thema des Treffens, an dem außerdem Agrarministerin Julia Klöckner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) teilnahmen, waren außerdem Neuregelungen bei Lieferkonditionen des Handels.
Merkel will „faire Beziehungen“
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Quelle Focus-Online
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Montag, 3. Februar 2020, 17:22

Nun werden die Discounter in die Mangel genommen !
Da der Staat mit der Mwst gut dabei ist, hat dieser natürlich auch Interesse auf höhere Preise. Die Strompreise wurden auch vor ein paar Wochen angehoben. Und siehe da, weil der große Aufschrei der Verbraucher ausgeblieben ist, wird jetzt noch mal nachgelegt.

Für viele Menschen die schon jetzt jeden Pfennig umdrehen müssen ist dies schon ein kräftiger Schlag ins Gesicht, denn jetzt werden auch noch unsere Nahrungsmittel anvisiert.

Da stellt sich doch sicherlich bei Einigen die Frage, wie hätten die Franzosen mit ihren Gelbwesten Demos wohl auf diesen Versuchsballon reagiert ?
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