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Freitag, 31. Januar 2020, 12:01

Brexit... Jetzt ist es soweit !

Zitat

Brexit : Das Versprechen von den blühenden Grafschaften
Redcar im Norden Großbritanniens hat sehr von der EU profitiert - trotzdem stimmten die Einwohner für den Austritt. Nun hoffen sie, dass die Pläne von Boris Johnson Wirklichkeit werden - und könnten alles verlieren.

Die neue Flagge für das Gemeindezentrum in Redcar liegt schon bereit: Das Blau ist ein bisschen heller als das der alten, in der Mitte prangt eine weiße Rose statt der zwölf goldenen Sterne. Yorkshire statt EU, Heimatidylle statt europäischer Gemeinschaft. "Because this is who we are", sagt Mary Lanigan, die Vorsitzende des Gemeinderates: Denn das macht uns aus.

Wenn die Yorkshire Flag am Samstag vor dem Gemeindehaus weht, sind die Menschen in Redcar keine EU-Europäer mehr, sondern nur noch Menschen von hier. Es ist eine Zäsur, und genau das, was sie gewollt haben. Lanigan, eine resolute Frau mit grauen Haaren, die jetzt Ende 60 ist, hat den Großteil ihres Lebens in Großbritannien gelebt, das ein Teil der EU war. Kurz vor dem Brexit ist sie nicht traurig, sondern extrem optimistisch. "Unsere Zukunft wird glänzend", sagt sie.

Quelle Spiegel
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Freitag, 31. Januar 2020, 12:09

Zitat

Brexit : Das Versprechen von den blühenden Grafschaften
Ein ähnliches Versprechen hatte Helmut Kohl auch den Ostdeutschen nach dem Mauerfall gemacht !

Das Vereinigte Königreich wird auch weiter existieren, keine Frage.
Nur nicht zu den gleichen Konditionen beim Handel mit Europa.
Ja, es ist viel mit Mitteln der EU gemacht worden.
Ein Schwimmbad, ein Türmchen mit Radiosender eine Promenade und so weiter.
Ja, alles sehr schön. Aber was ist entstanden um den Stahlarbeitern eine Jobalternative zu bieten ? Scheinbar sehr wenig.
Sollen jetzt die Schrauber umschulen auf IT, Dienstleistungen oder ähnliches ? Das wird wohl nicht funktionieren.
Und genau das ist eben die Krux bei dieser Sache, und auch die Erklärung für das Wahlverhalten der Briten. Wie das nun weitergeht, wird die Zukunft zeigen. ?(
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Freitag, 31. Januar 2020, 16:13

Jetzt also beginnt die goldene Zeit!
Boris Johnson lügt. Doch seine Lügen sind gepaart mit schamlosem Optimismus. Darin steckt die eigentliche Gefahr für die britische Demokratie – auch nach dem Brexit.

Premierminister Boris Johnson hat es versprochen. Immer wieder. Ein "fantastisches Jahr", ein "bemerkenswertes Jahrzehnt für unser Vereintes Königreich" prophezeite er am Neujahrstag dieses Jahres, in dem Großbritannien die EU nun endlich verlassen wird. Schon im vergangenen Juni hatte er, von der Königin frisch zum Premier gekürt, die Widerlegung der "Zweifler, Schwarzmaler und Trübtassen" verheißen. In Aussicht stellte er "einen besseren Vertrag, der nach dem Brexit die besten Chancen eröffnet, und zugleich eine aufregende neue Partnerschaft mit Europa". Und natürlich den Austritt zum 31. Oktober 2019. Das oder tot im Graben liegen.

Johnson überschüttet das Land mit Optimismus, seitdem er sich auf die Seite des Brexits schlug. "Kühnheit" und "Mut" forderte er in der Kolumne im Daily Telegraph, mit der er im März 2016 ankündigte, dass er die Leave-Kampagne unterstützen werde. Kühn und mutig verbreitete er dann auf dem Weg zum Referendum Unwahrheiten. Etwa die, dass Großbritannien 350 Millionen Pfund pro Woche an die EU zahle und die Türkei kurz vor einem EU-Beitritt stehe, der 76 Millionen Türkinnen und Türken die Tür nach Britannien öffnen würde – alles ausgemachte Lügen.

Im September 2017, mittlerweile war Johnson Außenminister und der Brexit-Prozess unter der Regie von Premierministerin Theresa May ziemlich festgefahren, beklagte er die "grundlose und eigenartige Verzagtheit", die seine Landsleute befallen habe, obwohl Großbritannien doch "das großartigste Land der Welt" werden könne.

Boris Johnsons Daueroptimismus scheint geholfen zu haben. Es ist ihm gelungen, die Verstrickungen, in die sich die britische Politik seit drei Jahren immer heilloser verfangen hatte, zu durchschlagen. Seine im Dezember vergangenen Jahres gewonnene satte Parlamentsmehrheit hat den neu verhandelten Austrittsvertrag in diesen Januartagen nahezu unbemerkt durchgewunken. Großbritanniens "Befreiung", wie die europhobe britische Presse triumphiert, steht nichts mehr im Weg.
QuelleZeit-Online „ hier weiter lesen“ Was verstehen wir unter Demokratie ?
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Freitag, 31. Januar 2020, 17:28

Wo bleibt eigentlich unser notwendige Optimismus ?
Seit 3 Jahren Brtexit, und ich habe noch in keinem Deutschen Medienerzeugnis irgendeinen auch nur annähernd neutralen Beitrag zum Brexit gesehen, gehört oder gelesen ... das gleiche trifft auch auf Trump und Putin zu.

Gibt es denn gar nichts, was der Brexit den Briten bringen könnte ? Ist denn z.B. größeres Selbstbestimmungsrecht ohne die Gängelung der EU, kein Wert den man anstreben sollte ?

Ist es nicht so, das Trump immerhin noch keinen Krieg begonnen hat, so wie vorher der heilige Obama ?

Und ist irgendwie bekannt, dass Putin die mit Deutschland geschlossenen Verträge über Norstream2 trotz der bekannten Sanktionen nicht einhält ?

Gibt es denn gar nichts, das ihnen so wie mir Angst macht, wenn wir aus Atom und Kohlekraft gleichzeitig aussteigen und uns dafür auf Solar und Windenergie verlassen müssen ?

Wer produziert eigentlich in der nächsten Zeit den zusätzlich notwendigen Strom für das wiederaufladen von den geplanten millionen Elektrofahrzeuge ?

Werden wir von unsere Volksvertreter nicht genauso belogen wie die Medien dieses ständig von Trump, Putin, und Johnsen behaupten ?

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre dies mehr Objektivität und Ehrlichkeit unserer Medienberichte.
Beispielsweise über die ungeregelte Einwanderung und deren Folgeerscheinungen, steigende Arbeitslosigkeit durch die Abwicklung unserer Auto-Industrie und deren Zulieferfirmen.
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Samstag, 1. Februar 2020, 12:18

Brexit: Großbritannien hat die EU verlassen
Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Referendum ist der Brexit Realität. Premierminister Boris Johnson spricht von einem holprigen Weg, der nun vor dem Land liege.

Johnson hat, wirklich vielen Widerständen zum Trotz, innerhalb kürzester Zeit den gordischen Knoten Brexit durchschlagen,
an dem drei Vorgängerregierungen noch gescheitert sind.
Mit seinen ungezügelten Optimismus will Johnson, entgegen aller Pessimisten den Brexit auch weiterhin zu einen bewunderten und nachahmenswerten Erfolg machen.

Die Chancen dafür stehen vielleicht doch besser, als viele das erhofft oder befürchtet haben, denn auch der Brexit hat zwei Seiten... „ lest auch mal hier“
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eumel« (1. Februar 2020, 12:33)


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Montag, 3. Februar 2020, 15:11

Zitat

Der Brexit vollzogen – britische Inseln entgegen der Fakenews NICHT untergegangen

Good Morning, Great Britain!!
Ich stelle fest, die Erde dreht sich noch, die Sonne ist aufgegangen, die Queen nicht vom Hocker, vom Thron, gefallen.
Die britischen Inseln sind entgegen aller Prophezeiungen und Schreckensszenarien nicht untergegangen, Anarchie ist auch nicht ausgebrochen, der Reiseverkehr funktioniert übrigens problemlos. Die Supermarktregale voll, die angedrohten Hamsterkäufe nicht eingetreten. Auch die Hyperinflation lässt auf sich warten, das Pfund ist stabil oder war‘s vielleicht doch eine der Angst-Kampagnen der öffentlich-rechtlichen Fakenews-Schabracken von ORF bis ZDF und WDR auf dem alten Kontinent?
Erinnern Sie sich an die Schlagzeilen der de- und ausrangierten Korrespondenten: Großbritannien wird verhungern, die Geschäfte werden leer bleiben, das Pfund wird abstürzen, die Arbeitslosigkeit steigen, Not und Elend werden den Alltag der britischen Inseln bestimmen, die biblischen Plagen – von den Heuschrecken bis zur Beulenpest – werden über das Inselvölkchen herziehen.
So hätte ja nach europäischer Lesart verhindert werden sollen, dass vielleicht anderen Staaten auf die gleiche glorreiche Idee kommen könnten und das vormalige Juncker’sche Gin- und Whiskykabinett in Brüssel, nun Van der Leidens Zimmer- und Kuchlkabinett zu verlassen. Wäre ja zu einfach, wenn plötzlich auch die Ungarn, die Italiener, die Polen und die Griechen auf die Idee kämen, den Gurkenkrümmungs- und Glühbirnenverein zu verlassen.
Guten Morgen, Großbritannien hat sich von der EU gelöst, den Sektierer- und Technokratenverein, die geistigen Kerzenleuchter Brüssels verlassen. Die Menschen gehen auch heute zur Arbeit oder verbringen mit Freunden und Familien ihre Freizeit in London, Cambridge oder Edinburgh. Die Dauerbeschallung BREXIT hat endlich ein Ende gefunden. Der tinnitusgeplagte Medienkonsument kann endlich wieder aufatmen, ohne Angst die Nachrichten sehen. Mit dem heutigen Tag wurde nach 3 Jahren ein demokratisches Votum umgesetzt, ob‘s einem passt oder nicht. Großbritannien hat nun den Scherbenhaufen EU verlassen und die Bevölkerung kann nun den einzigartigen Gegenbeweis antreten, dass es auch ein Leben abseits der Schwachmaten gibt.
“Video“...Wir heben hingegen weiterhin den Scherben auf. God save the Queen.

„Quelle“
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Montag, 3. Februar 2020, 15:24

Die Briten haben RICHTIG und KLUG gehandelt, die Zukunft wird diese Entscheidung beweisen.
Auch wenn andere EU Mitgliedsländer noch abwarten, bin mir da ganz sicher, das einige bereits in den Startlöcher stehen um den "EU-Moloch" kurz oder lang ebenfalls zu verlassen. GB hat dazu nun den Anfang vom Ende eingeläutet.
In Brüssel stehen die Alarmzeichen bereits auf Rot, auch wenn alle Verantwortlichen noch einen auf Cool machen.
Aber im Hinterzimmer wird jetzt schon alles dafür getan damit ein evtl. Massenausbruch aus der EU Umklammerung verhindert werden kann.
Auch die Medien werden nun sensibilisiert, sobald sich ein kleines negatives Ereignis anbahnt, ist dieses dann der erneute Startschuß für den "Weltuntergang" der Briten". o_0
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Freitag, 28. Februar 2020, 14:25

Zitat

Brexit: Großbritannien droht EU mit Abbruch der Gespräche

Kurz vor Beginn der Verhandlungen über künftige Beziehungen lehnt Großbritannien die EU-Regeln ab und weist Forderungen zurück. Es droht ein No Deal.

Die britische Regierung hat mit einem Abbruch der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zur EU gedroht, sollte sich bis Juni kein Abkommen abzeichnen. Das geht aus dem britischen Verhandlungsmandat hervor, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die 27 EU-Staaten hatten ihr Mandat für die bevorstehenden Handelsgespräche am Dienstag beschlossen. Die Verhandlungen sollen am Montag in Brüssel beginnen. Sollten sie scheitern, will sich London ganz auf einen Austritt ohne Anschlussabkommen vorbereiten.

London und Brüssel haben nur bis Ende Dezember Zeit, um sich auf ein Freihandelsabkommen und die Kooperation in weiteren Bereichen zu einigen. Dann läuft die Brexit-Übergangsphase aus. Großbritannien war am 31. Januar aus der Staatengemeinschaft ausgeschieden, unterliegt aber noch bis Jahresende EU-Regeln.

In dem Verhandlungsmandat nimmt London wie erwartet eine harte Position ein. Britische Gesetze sollten nicht an EU-Regeln angepasst werden, heißt es darin. Auch der Europäische Gerichtshof solle keinerlei Rechtsprechung in Großbritannien ausüben dürfen. Die EU hatte in ihrem Verhandlungsmandat für das Freihandelsabkommen ohne Zölle unter anderem Garantien verlangt, um Sozial-, Umwelt- und Steuerdumping auszuschließen.

"Alles, was wir wollen, ist die gegenseitige Anerkennung unserer hohen Standards und den gegenseitigen Zugang zu unseren Märkten", sagte der britische Premierminister Boris Johnson kurz vor der Veröffentlichung des Papiers am Donnerstag vor Journalisten.

Eigene Regelungen für die Fischerei

Neben einem Freihandelsabkommen wollen die Briten separat Regelungen für die Fischerei, Luftfahrt, Migration und Strafverfolgung klären. Brüssel hingegen peilt ein umfassendes Abkommen an, das möglichst alle diese Bereiche unter einen Hut bringt. EU-Chefunterhändler Michel Barnier hatte bei der Vorstellung seines Mandats gewarnt, Brüssel werde den Vertrag "nicht um jeden Preis schließen".
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QuelleZeit-Online
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Freitag, 28. Februar 2020, 14:32

Irgendwie schon klar, warum einen Brexit machen, wenn hinterher alles gleich bleiben würde ?
Klingt logisch. Ob es auch vernünftig ist, ist eine andere Frage Aber wo ist hier die Drohung ? Ist es nicht viel mehr ein Angebot ? Der Preis der Scheidung ist verhandelt, nun geht es um das weitere Zusammenleben. Und da hat UK nunmal mehr zu verlieren als die EU.

Bleibt eigentlich nur das Problem, ist GBR nach dem Brexit erfolgreich, ist das nicht gut für den Zusammenhalt in der EU, ist die EU auch ohne die Briten erfolgreich, wird es schwer für die Insulaner. Beide haben ein elementares Interesse an der negativen Performance des jeweils anderen. Das ist keine gute Voraussetzung für eine Freundschaft - eher für was anderes.
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