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Donnerstag, 26. Dezember 2019, 11:50

Krankenkassen fahren Milliarden-Verlust ein

Zitat

„Alarmierende Entwicklung“Zum ersten Mal seit 2015 schreiben die gesetzlichen Krankenkassen wieder Verluste.
2018 konnte man noch einen Überschuss von zwei Milliarden Euro erzielen. Die meisten Krankenkassen wollen ihren Zusatzbeitrag aber erst ab 2021 erhöhen.

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen an ihre Rücklagen: In diesem Jahr machten sie erstmals seit vier Jahren wieder Verlust. Mehr als eine Milliarde Euro stehen als Defizit unterm Strich. Über kurz oder lang führe „kein Weg an höheren Beiträgen vorbei“.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben in diesem Jahr erstmals seit 2015 wieder Verlust gemacht. Das Defizit für 2019 wird mehr als eine Milliarde Euro betragen, wie die Vorstandschefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte. 2018 hatten die gesetzlichen Krankenkassen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums noch einen Überschuss von zwei Milliarden Euro erzielt.

Die meisten Krankenkassen müssten ihren Zusatzbeitrag 2020 im nächsten Jahr aber trotz des Defizits noch nicht erhöhen, sagte Pfeiffer.

Dies sei erst ab 2021 zu erwarten.

Die Verbandschefin nannte die Finanzentwicklung in diesem Jahr „alarmierend“, weil auch Rekordeinnahmen der Krankenkassen den Verlust nicht hätten verhindern können. Der Grund seien die „rasant steigenden Ausgaben“, unter anderem infolge neuer Gesetze. Allein durch das Terminservicegesetz und das Pflegepersonalstärkungsgesetz kämen auf die GKV im nächsten Jahr rund fünf Milliarden Euro an Mehrausgaben zu.

Quelle Welt-Online
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Donnerstag, 26. Dezember 2019, 12:02

Zitat

Die meisten Krankenkassen müssten ihren Zusatzbeitrag 2020 im nächsten Jahr aber trotz des Defizits noch nicht erhöhen, sagte Pfeiffer. Dies sei erst ab 2021 zu erwarten.

Vor ein paar Jahre noch frohlockten die Krankenkassen angesichts des Millionen-Heers neuer Mitglieder

Hurra riefen da alle im Chor!
Allerdings hatte man,(da auf dem linken Auge blind) dabei einen wichtigen Aspekt übersehen, dieses waren keine Einzahler, sondern fleißige Leistungsbezieher. Die später eingetretene Entwicklung wollte man zu der Zeit aber nicht vorausahnen.

Auch jetzt kein Wort zur Ursache des Ganzen.
Anstelle dessen, wie üblich, schon mal ein gewöhnt euch dran, es wird mal wieder was teurer.
An diese Nachricht sollen wir uns jetzt wohl jährlich gewöhnen, genau wie Benzin, Strom, Heizung, Klimapaket, Mieten, Gebühren, Rentenbeiträge, usw. usw.

In diesem Sinne - weiter so, ist noch viel Luft nach unten und eine absurde Begründung für das Ganze findet sich allemal... :hail:
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eumel« (26. Dezember 2019, 12:53)


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Donnerstag, 26. Dezember 2019, 14:01

Die tatsächlichen Beitragszahler sind wieder einmal die Leidtragenden !
Krankenkassen fahren Milliarden-Verlust ein, dass ist eine verdammt „alarmierende Entwicklung“

Aber wundert das noch irgend jemand !?
Was viele nicht wissen, wir zahlen seit 1964 für Angehörige in der Türkei Krankenversicherung, für dort lebende Kinder und Eltern, wahrscheinlich auch für Großeltern! - Das Ganze ebenfalls für weitere Länder, wie Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien etc.

Seit ein paar Jahre gönnen wir uns auch noch Krankenkassenkosten von Millionen Menschen, die nie hier eingezahlt haben und es auch größtenteils nie tun werden!
Statt das unser Gesundheitsminister "Jens Span" spätestens jetzt hellhörig wird, wird lieber in Regierungskreisen darüber nachgedacht, um wie viel Euros die Beiträge erhöht werden sollen um diese Verluste wieder Wettbewerbstüchtig zu kompensieren.

Und nun nochmal die Frage, wundert das wirklich noch irgend jemand !?
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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