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Dienstag, 27. Oktober 2020, 17:28

Erdoğan: Der türkische Präsident schafft ein Klima für Gewalt

Zitat

Nach den jüngsten Attacken von Recep Tayyip Erdoğan scheint die Bundesregierung ihre Haltung zur Türkei zu ändern.
Gut so, denn es geht um fundamentale Werte Europas. Recep Tayyip Erdoğan - Türkischer Präsident will französische Waren boykottieren lassen
Erdoğan hat Emmanuel Macron eine islamfeindliche Agenda vorgeworfen. Französische Marken seien durch türkische Bürger und Bürgerinnen zu meiden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hetzt gegen Frankreich und gegen Europa. Neu ist das nicht, neu ist der Kontext. Die Vorwürfe Erdoğans, Europa sei ein islamophober Kontinent, erinnern sehr stark an die Kampagne, die der französische Lehrer Samuel Paty erleiden musste, bevor er von einem islamistischen Attentäter auf offener Straße enthauptet wurde. Tagelang wurde er als islamophober Lehrer, der den Islam im Unterricht verunglimpfe, dargestellt – bis der Mörder zum Messer griff.

Das ist der Hintergrund von Erdoğans Ausfällen. Ohne Zweifel: Der türkische Präsident schafft ein Klima für Gewalt.Deswegen ist es richtig und gut, dass sich die EU und eine ganze Reihe europäischer Regierungen, darunter auch die deutsche, hinter den französischen Präsidenten Emmanuel Macron stellen.

Emmanuel Macron zieht im Streit mit Erdoğan Botschafter aus Türkei ab
Macron ist das bevorzugte Ziel für Erdoğans Angriffe, weil Frankreich gegen den Islamismus im eigenen Land nun stärker vorgehen will. Und der türkische Präsident ist auf das Engste mit dem Islamismus verbunden.
Das kann man jetzt ganz offiziell in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Abgeordneten Sevim Dağdelen nachlesen. Erdoğan habe "seine ideologischen und politischen Wurzeln" in der Millî-Görüş-Bewegung, steht da zu lesen.
weiterlesen QuelleZeit-Online
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Dienstag, 27. Oktober 2020, 20:21

Ein Wolf im Schafsfell bleibt immer noch ein Wolf und wird niemals zum Schaf.
Was mich allerdings immer wieder verwundert ist die Naivität der deutschen Politik gegenüber Erdogan.
Von Beginn an war er ein islamistischer Fundamentalist, der nach und nach die gesamte türkische Gesellschaft seinem religiösen Fanatismus unterwirft
(ob er daran glaubt oder es nur seinem Machtstreben geschuldet ist, sei dahingestellt).

Er nutzt die Religion und religiösen Fanatismus, um sich die säkulare Türkei eines Atatürks Untertan zu machen, die Kurden zu unterdrücken, Oppositionelle einzusperren, die Medien und Justiz gleich zu schalten, Völkerrecht zu brechen und seine ehemaligen Landsleute gegen ihre neuen Heimatländer aufzuhetzen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht, über die Ditib, zu den grauen Wölfen, seinem Geheimdienst, der in DE seine pol. Gegner überwacht. der Umwidmung er Hagia Sophia zur Moschee, der Unterdrückung anderer Glaubensrichtungen, aktiver Zusammenarbeit mit islamistischen Terroristen und der Bedrohung Griechenlands und Zyperns..

Dass Deutschland den EU Ratsvorsitz hat, scheint sich noch nicht bis Berlin herumgesprochen zu haben. Es ist höchste Zeit die Türkei zu isolieren und aufhören, sich von diesem Möchtegern Sultan erpressen zu lassen. Während sich Herr Maas mit den Russen und Putin balgt, erwächst in Europa ein religiöser Fundamentalist zum Feind, der scheinbar die Glaubenskriege vergangener Jahrhunderte neu entfachen will.

Nach tagelangem Schweigen in Berlin, endlich ein Lebenszeichen Deutschlands an die Adresse Erdogans. Klar, es ist bekannt, dass man sich in Berlin am liebsten mit GroKo, Kanzlerfragen und Vorsitzfragen beschäftigt. So unwichtige Dinge wie die Türkei die den Westen bis zum geht nicht mehr beleidigt sind halt für Deutschland nicht so wichtig.

Die Ausraster von Erdogan sprich Verunglimpfung der europäischen Politiker als "Nazis oder Islamfeinde" sind möglicherweise brandgefährlich, denn der ein oder andere Dschihadist dürfte sich durchaus bestätigt fühlen, dass darf man nicht unterschätzen. Daher muß man Erdoğan sehr deutlich machen, dass seine Hasstiraden nicht mehr hingenommen werden. Das erste wäre, den Kontakt mit ihm einzufrieren. Man muss mit einem Staatsoberhaupt, der andauernd andere beleidigt nicht kommunizieren.
Dafür braucht es aber keiner expliziten Unterstützung von Macron, der ebenfalls kleingeistig und aufrührerisch agiert.
Macron verteidigt weder irgendwelche Grundrechte noch irgendetwas Wichtiges. Er ist ausschließlich auf einem Trip, der ihm innenpolitisch den Kopf retten soll. Außenpolitisch tritt er wie ein kleiner Napoleon auf.

Möchte man vermeiden, das ein R.T.Erdogan seine Neo-Osmanische Expansionspolitik von seinen Anhängern in den jeweiligen Diasporen Europas auf die Straßen tragen lässt, muss man evtl. ein "Abdanken" des Sultans befördern. Auch seine Erkundung von Bodenschätzen in EU geschütztem Territorium geht schon viel zu lange ungestört vonstatten.

Man will es ja nicht herbeirufen, aber ich denke dies ist, in Erdogans Sprache, ein ganz klare Kriegserklärung. Einer muss nachgeben, ansonsten kracht es in Europa noch ganz gefährlich.
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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