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Sonntag, 1. Dezember 2019, 11:08

Generationswechsel an der AfD-Spitze !!!

Auf Alexander Gauland folgt sein Wunschkandidat Tino Chrupalla an der AfD-Spitze.

Was bedeutet das für den Kurs der Partei ?

Es ist auch eine Abschiedsrede, die Alexander Gauland zu Beginn des AfD-Parteitages in Braunschweig hält. „Wenn ich heute Platz mache für einen Jüngeren, dann geschieht das in Freundschaft“, sagt der 78-Jährige. Der scheidende AfD-Chef hofft, dass die Partei zumindest noch einmal seiner Empfehlung folgt.

Eine geordnete Nachfolge an der AfD-Spitze wäre die Krönung seiner politischen Karriere. In seiner Rede wirbt Gauland für einen „solidarischen Generationenwechsel“. Es bestehe jetzt die Chance, dass die AfD erwachsen werde, Gauland bezeichnet den Parteitag als „Meilenstein“.

Seine Worte zeigen Wirkung. Am Samstagabend ist klar: Es kommt so, wie es Gauland und die Parteispitze geplant haben. AfD-Chef Jörg Meuthen bleibt im Amt. Den sächsischen AfD-Abgeordneten und Malermeister Tino Chrupalla wählen die Delegierten zum Nachfolger für Gauland. Das Projekt „Generationenwechsel“ ist geglückt. Aber ist die AfD deshalb jetzt „erwachsen“ – wie es auch Meuthen nach seiner Wahl ausdrückt ?

Wohin steuern die Rechtspopulisten nun ?
Quelle weiterlesen-TS-Online
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 11:19

Es geht vorwärts mit der AfD !
Meuten bleibt, Frau Weidel stärkt ihre Macht und Gauland bringt seinen Wunschnachfolger Chrupalla in Stellung.
Somit wird die AfD vermutlich auch für Wähler und Mitglieder vom rechten Rand der CDU interessant.

Ein Schritt in die richtige Richtung !
Die Gemäßigten scheinen langsam in der AfD die Oberhand zu gewinnen. Damit kann die AFD den linken Verleumdungen etwas den Wind aus den Segeln nehmen und möglicherweise ihren Stimmenanteil noch weiter ausbauen.

Ein selbständiger Handwerksmeister und einen Professor für Volkswirtschaftslehre als Doppelspitze für eine bürgerliche Partei mit wirtschaftlichem Sachverstand ! Für die Union wird die AfD mehr und mehr zu einem sehr ernst zu nehmenden Mitbewerber.

In der Summe also gut gelaufen !
Die AfD kann jetzt evtl. Neuwahlen im Bund beruhigt und entspannt entgegen sehen. :thumbsup:
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 14:02

Zitat

Die AfD will regierungsfähig werden

Möglicherweise wird schon bald ein neuer Bundestag gewählt. Die AfD will darauf vorbereitet sein. Sie hat vor allem nach ihren jüngsten Erfolgen bei den drei Landtagswahlen im Osten Oberwasser. Die neue Führung gibt ein ehrgeiziges Ziel aus.

Braunschweig (dpa) - Mit verjüngter Führung, neuer Geschlossenheit und einem im Ton gemäßigten Kurs will die AfD weitere Wählerschichten erobern und rasch regierungsfähig werden.

Der Bundesparteitag in Braunschweig wählte am Samstag den 44-jährigen Tino Chrupalla zum Nachfolger von Alexander Gauland an die Parteispitze und bestätigte Jörg Meuthen (58 als Co-Vorsitzenden. Der 78-jährige Gauland hatte Chrupalla selbst als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Meuthen rief die AfD auf, ihre Professionalität schnell zu erhöhen. «Wir müssen nun regierungswillig und -fähig werden. Das ist uns aufgetragen.»

«Das größte Wählerpotential sehe ich im bürgerlich-konservativen Lager», sagte Chrupalla. Und: «Die bürgerliche Mitte erreichen wir nur mit Vernunft. Nur mit überzeugenden Inhalten werden wir neue Wählerschichten erschließen.» Dazu brauche es keine drastische Sprache. Diese bewirke oft das Gegenteil. Fraktionschefin Alice Weidel, die zur Vizevorsitzenden gewählt wurde, mahnte: «Uneinigkeit, Personalstreitereien - all das können wir uns gar nicht leisten.»

Der Bundestagsabgeordnete Chrupalla setzte sich in einer Stichwahl gegen seinen Fraktionskollegen Gottfried Curio mit 54,51 Prozent durch. Im ersten Wahlgang war zuvor Niedersachsens Landesvorsitzende Dana Guth gescheitert. Meuthen wurde gleich im ersten Anlauf mit 69,18 Prozent gegen die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst und Wolfgang Gedeon aus Baden-Württemberg erfolgreich.

Zu stellvertretenden Parteivorsitzenden wurden Alice Weidel (76,47 Prozent), der frühere Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses Stephan Brandner (61,90) und Beatrix von Storch (50,98 gewählt.

Quelle weiterlesen-Welt-Online
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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Sonntag, 1. Dezember 2019, 15:29

Mit Chrupalla und Meuthen stehen jetzt zwei Politiker an der Spitze, die Ost und West repräsentieren, Akademiker und Handwerker.
Beide sind gemäßigt. Perfekt wäre es nur noch gewesen, wenn Chrupalla eine Frau wäre. Alle Radikaleren wurden gestoppt, Gedeon sogar ausgebuht und mit 3% der Stimmen hat die Partei bei ihm deutlich gezeigt, was sie von ihm hält.

Bei der SPD hat gerade das Kandidaten-Duo von Trojaner-Kevin gewonnen und die SPD rückt weiter nach links.
Vor drei Wochen haben wir 30 Jahre Mauerfall gefeiert. Eigentlich sollte die Erinnerung an die Mauer auch eine Erinnerung an die Gefahr sein, die der Gesellschaft von links droht. Stattdessen wird mit allerlei Klimmzügen versucht, bei der AfD in jeder hinteren Ecke nach Leuten zu suchen, die zu weit rechts stehen. Bei der SPD und den anderen grün-linken stehen Enteignungen und andere sozialistische Ideen auf dem Programm. Das ist viel gefährlicher.

Warten wir doch erst einmal ab, wie sich die neue AfD-Führung präsentieren wird.
Meuthen und Chrupalla haben nun sicherlich noch viel Arbeit vor sich, dann wird sich auch zeigen wie es mit der AfD weitergeht.
Signatur von »Eumel« Wie wenig wir wissen, erkennen wir dann, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen

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