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Sonntag, 27. Oktober 2019, 15:53

Gabriel neuer Präsident des Automobilverbands ?

Zitat


Sigmar Gabriel soll neuer Präsident des Automobilverbands werden


Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel soll einem Zeitungsbericht zufolge neuer Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) werden. Wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, gibt es mit der ehemaligen Staatsministerin Hildegard Müller (CDU) zwar noch eine weitere Kandidatin für den Spitzenposten. Gabriel sei jedoch der Wunschkandidat der Autokonzerne, der Zulieferer und der Familienunternehmen.

Laut der „BamS“ will das VDA-Präsidium unter der Leitung von Vizepräsident Arndt Kirchhoff in der kommenden Woche Gespräche mit Gabriel und Müller führen. Anschließend solle am 7. November im Verbandsvorstand die Entscheidung fallen.

Gabriel hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, im November sein Bundestagsmandat vorzeitig niederzulegen. Der bisherige VDA-Chef Bernhard Mattes hatte im September seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt.

Gabriel sitzt seit 2005 im Bundestag. Von 2009 bis 2017 war er Vorsitzender der SPD.

“Quelle“
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Sonntag, 27. Oktober 2019, 16:02

Warum so ein Aufschrei bei Sigmar Gabriel, gibt es nicht auch noch ein Leben außerhalb seiner Partei ?

Ein Blick zurück...

Zitat

Auch der ehemalige CDU-Politiker Matthias Wissmann galt als ein deutscher Lobbyist und Politiker.
1993 bis 1998 war er Bundesminister für Verkehr.

Wissmann am 1. Juni 2007 mit seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag direkt Präsident des Verbandes der Automobilindustrie!
Bis März 2018 war er Chef des Verbandes.

Im Herbst 2017 intervenierte Matthias Wissmann in seiner Rolle als Vertreter der Automobilindustrie bei Funktionären der Europäischen Union um deren CO2-Emissionsziele für Autos zu beeinflussen.
“Quelle“

Aufgrund seines Amtes als ehemaliger Niedersächsischer Ministerpräsident und somit damaliges Mitglied des VW Aufsichtsrates, ist Gabriel ja vertraut bereits mit der Automobilindustrie. Vielleicht ist er auch eine gute Wahl, und nicht unbedingt der große Aufreger.
Seine zukünftigen Kontrahenten sind und bleiben jedenfalls die Grünen, samt Unterstützer.
Ich hoffe für die Arbeitnehmer der Automobilindustrie, daß sich Gabriel auch deren Schicksal annimmt. Als ehemaliger SPD Chef sollte das ja eigentlich kein Problem werden.
Industrie-Verbände holen sich gerne ehemalige Politiker an ihre Spitze, und versprechen sich hier offensichtlich davon auch Vorteile.
Warum sollte Gabriel also das "Angebot" ausschlagen, zumal diese Vorgehensweise ja ganz offenbar gegen keine gesetzlichen Bestimmungen verstößt.
Es hätte ja auch Schlimmer kommen können, denn es stand ja schon die Befürchtung im Raum, Gabriel würde sein Talent in der Atlantik-Brücke einbringen. Als Präsident das VDA kann er natürlich den Interessen seiner Auftraggeber politisches Gewicht geben und hat gleichzeitig auch die Öffentlichkeit, die er gerne sucht.

Gerade in der aktuell kritischen Situation der Autoindustrie wird es sicherlich spannend und unterhaltsam sein, sein Wirken zu verfolgen. Vielleicht fahren die Autos ja demnächst dann mit Schröders Erdgas. o_0
Aber ich finde er hat alles richtig gemacht. (keine Ironie!) nachdem ihn seine SPD Genossen haben fallen lassen, mußte er sich eben einen neue Aufgabe suchen, was man ihm ja wohl nicht verdenken kann.
Dazu passt die Autoindustrie, denn gerade in einer Zeit in der dieser Industriezweig von allen Seiten attakiert wird, braucht diese Branche einen Repräsentanten der pragmatisch denkt und Arbeitsplätze vor den Kaputtregulierern rettet.

Fazit...Es läuft also gut für Gabriel!
Und jetzt warten wir einmal ab, wohin es Frau Nahles demnächst verschlagen wird... :D
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Dienstag, 29. Oktober 2019, 11:37

Zitat

Sigmar Gabriel:
"Ich bin nicht offiziell vom VDA angesprochen worden"
Sigmar Gabriel dementiert im Gespräch mit der ZEIT, dass es formelle Gespräche über einen Wechsel an die Spitze der Autolobby gab. Entsprechende Berichte seien Gerüchte.


Der frühere Außenminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat sich zu Medienberichten geäußert, wonach er an die Spitze des Verbands der Automobilindustrie (VDA) wechselt. "Ich kann dementieren, dass es mit mir irgendwelche formellen Gespräche darüber gegeben hat", sagte er der ZEIT. "Die gab es nicht."

Über die Debatte zeigte sich Gabriel verwundert. Er sei daran nicht beteiligt worden: "Ich habe mich nicht ins Spiel gebracht und bin nicht offiziell vom VDA angesprochen worden", sagte Gabriel. "Ich staune ein bisschen, bin aber auch weit genug weg in den USA und sehe mir das mit großer Gelassenheit an." Das Gespräch wurde in Boston geführt.

„hier bitte weiterlesen“
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Dienstag, 29. Oktober 2019, 12:03

Naja, Er sei nicht "offiziell" angesprochen. Das schliesst aber auch nicht aus, daß er inoffiziell angesprochen wurde.

Zitat

"Ich habe mich nicht ins Spiel gebracht und bin nicht offiziell vom VDA angesprochen worden"

Natürlich kann ich nicht beurteilen,wie glaubwürdig Gabriels Dementi ist.
Vielleicht sollte man es auch so glauben, wie er es sagt, vergessen sollte man diese Aussage aber nicht.
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Freitag, 29. November 2019, 23:28

Nein, Sigmar Gabriel wird nicht Botschafter für die Autolobby !

Zitat

Die frühere CDU-Politikerin Hildegard Müller wird Chefin der Autolobby
Nach langer Suche besetzt die Autobranche die Spitze ihres Lobbyverbandes VDA neu. Hildegard Müller gilt als gut vernetzt in der Politik und bei Verbänden.

Die frühere CDU-Politikerin und Ex-Strommanagerin Hildegard Müller wird neue Chefin des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Müller sei einstimmig vom Vorstand gewählt worden und trete ihr Amt zum 01. Februar 2020 an, teilte der VDA am Freitag in Berlin mit. Sie folgt auf Bernhard Mattes, der sein Amt als VDA-Präsident zum Jahresende 2019 aufgibt.

„Wir freuen uns, mit Hildegard Müller eine erfahrene Managerin als VDA-Präsidentin gewonnen zu haben“, erklärten die Vizepräsidenten Ola Källenius, Vorstandschef der Daimler AG, und Arndt Kirchhoff, Chef der Kirchhoff Automotive Holding. „Wir sind der festen Überzeugung, dass Hildegard Müller die Aufgabe meistern wird, den VDA in einem sich schnell wandelnden Umfeld in die Zukunft zu führen.“

„ hier weiter lesen“
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